Menocafé – der virtuelle Treffpunkt für die Wechseljahre

Ich freue mich riesig, heute das neue virtuelle Menocafé anzukündigen!

Nowshine ist schon lange mehr als ein Lifestyleblog, ich war eine der ersten Meno-Influencerinnen und berichte seit vielen Jahren über die Wechseljahre. Ich war bereits vor 10 Jahren, also mit Anfang 40, in der Postmenopause und habe neun Jahre gebraucht, um eine Ärztin in meiner Nähe zu finden, die mich richtig behandelt und ernst nimmt. In der Zwischenzeit habe ich mich selbst aufgeklärt. Ich habe viel gelesen, mich mit Expertinnen beraten (siehe meine Instagram Lives, z.B. mit Dr. Sheila de Liz und Dr. Katharina van der Grinten) und ich bin Teil der #wirsindneunmillionen Kampagne, die sich u.a. für eine breite Aufklärung und Unterstützung von Frauen in den Wechseljahren einsetzt.

Heute ist Nowshine ein Lebensgefühl. Mein Motto lautet: Was nicht gut ist, gehört geändert. Und genau das möchte ich mit dem Menocafé bewirken: die Wechseljahre verständlicher machen. Jede Frau soll diese Phase bestens vorbereitet erleben.

Die Idee für das Menocafe kam mir zusammen mit Berenike @binderina. Wir kennen uns schon lange über Social Media und seit einigen Jahren auch persönlich. Wenn es einen Wechseljahre- und Nahrungsergänzungsmittel-Nerd gibt, dass ist sie es. Ich habe sie gebeten, sich für euch kurz vorzustellen.

Menocafé: Doro und Berenike begleiten Frauen durch die Wechseljahre

Berenike beschreibt sich so: Die Mischung aus Kunst, Pädagogik und nun auch mehr und mehr die Medizin, hat sich im Lauf meines beruflichen Werdegangs ergeben. 1975 bin ich im Süden Deutschlands geboren und durch den Freigeist meiner Eltern geprägt worden. Mein Vater war Schriftsteller und Mediziner, meist im eigenen Haus, so bekam ich viele interessante Eindrücke und Diskussionen meiner Eltern mit. 

Durch den großen Garten war ich immer in Kontakt mit der Natur. Daher rührt auch mein großes Interesse an einem nachhaltigen und ganzheitlichen Lebensstil.

2006 begann ich zuerst eine medizinische Ausbildung, die ich aber nicht fortführte und mich dann vollkommen der Kunstpädagogik widmete. Das Interesse aber blieb, allein schon aufgrund meiner eignen wechselhaften körperlich-weiblichen Geschichte. Vom heutigen Standpunkt aus, würde ich sagen, dass ich an einem schweren PMS, vielleicht sogar PMDS litt. Aufgrund dieser Tatsache, beschäftigte ich mich immer mehr mit dem weiblichen Zyklus, den hormonellen Unregelmässigkeiten und deren Lösung. 

Das ist ca. 13 Jahre her. Seitdem lese und studiere ich alles, was damit zu tun hat. Mit Doro bin ich seit ca. 10 Jahren im virtuellen Kontakt und seit 2020 auch persönlich. Wir waren gemeinsam im Bundestag zu der Kampagne #wisindneunmillionen und tauschen uns regelmässig über die Wechseljahre aus. 

Warum ein Menocafe?

Die lieben Wechseljahre bedeuten oft Unsicherheit und werfen viele Fragen auf. Was passiert da gerade mit meinem Körper? Werde ich die nächsten Jahre im Dauerschweiß leben müssen und Osteoporose bekommen? Werde ich täglich unerwartete Wutanfälle haben? Werde ich Kind, Mann oder Hund anschreien? Wo soll ich mir Rat holen, wer klärt mich auf, was hilft wirklich? Wie finde ich den richtigen Arzt? Soll ich Hormone nehmen? Welche Position habe ich jetzt in der Gesellschaft? Wird am Ende alles gut, oder ist das nur ein leeres Versprechen?

Im Schnitt sind Frauen 51-52 Jahre alt, wenn sie zum letzten Mal ihre Periode haben.

Eine von 100 Frauen ist aber jünger als 40 und eine von 1000 sogar jünger als 30.

Die Menopause markiert den Übergang von der Perimenopause in die darauffolgende Postmenopause. Die Postmenopause dauert dann für den Rest des Lebens einer Frau an. In der Postmenopause sind die beiden Hormone Östrogen und Progesteron dauerhaft niedrig und fahren nicht mehr Achterbahn.

Fahrplan für die Wechseljahre – Schritt für Schritt

Was kann man tun, um selbstbestimmt, aufgeklärt und gut vorbereitet durch die Wechseljahre zu kommen und die für dich richtigen Entscheidungen zu treffen? Welche Beschwerden können überhaupt auftreten und mit welchen Hormonen hängen diese zusammen? Und was kann ich gegen diese Beschwerden überhaupt tun?

Wechseljahre beginnen nicht erst, wenn die Periode ausbleibt, auch wenn das noch sehr viele Menschen denken. Sie kommen schleichend, während du noch deine Periode hast. Der Schlaf wird schlecht, die Laune und der Sex auch, und nicht selten gibt es eine große Melancholie und sogar Schmerzen.

Frauen durchlaufen ein großes Spektrum der Gefühle und oft haben sie es auch mit Ängsten zu tun. Angst, nicht mehr gesehen, gebraucht und geliebt zu werden, Angst, die Fruchtbarkeit gehen zu lassen.

Weißt du, welche Symptome möglich sind? Weißt du, wann und warum sie auftreten, was der Auslöser dafür ist? Vor allem auch ungewöhnliche Symptome wie “ich hasse alle Menschen/ meinen Mann/ meine Kinder”.

Im Schnitt dauern die Beschwerden 7,4 Jahre, davon 4,5 nach der Menopause.

Da sollte man nicht “durch müssen”, wie so viele Frauen vor uns es gemacht haben.

Menocafé – Hier werden eure Bedürfnisse gesehen

Berenike und ich möchten Frauen in den Wechseljahren und/oder ihren Angehörigen einen ersten Einstieg in das, was sie erwartet, geben. Fragen beantworten. Von Frau zu Frau Oder wie von einer Freundin zu Freundin.

Wir möchten jede Frau genau da abholen, wo sie gerade steht. Wir möchten der Frau ein Gefühl von Selbstwirksamkeit vermitteln. Wir werden unser Wissen weitergeben, damit Frauen selbstbewusster mit den Wechseljahren umgehen können. Ihr werdet Symptome erkennen, sie zuordnen können, ihr werdet alle Hardfacts kennenlernen und selbstbewusst zu jedem Frauenarzt oder jeder Frauenärztin gehen können, um zum Beispiel die entsprechende Behandlung einzufordern.

Nach der Teilnahme am Menocafé werdet ihr unabhängiger und freier sein. Ihr werdet wissen, wie eine Behandlung mit Hormonen ablaufen kann, ihr werdet eure Dosierung selbst anpassen können, aber auch lernen, was man außerhalb einer Hormonbehandlung tun kann.

Wir werden uns über Zoom in einer kleinen Gruppe von höchstens 10 Frauen treffen und euch da abholen, wo ihr gerade steht.

Willkommen im virtuellen Menocafé!

HIER kannst du dein Ticket buchen.

Menocafé – Das Wichtigste im Überblick:

Wie finden die Termine statt? Mehrmals im Monat über Zoom

Wann finden die Termine statt? HIER kannst du alle aktuellen Termine sehen und ein Ticket buchen.

Wie ist der Ablauf? 5-10 Frauen können pro Meeting teilnehmen. Wir haben die Termine nach zwei Phasen der Wechseljahre aufgeteilt:

  • Perimenopause: Du hast noch deine Periode
  • Späte Perimenopause/Postmenopause: Deine Periode kommt unregelmäßig oder du hast keine Periode mehr

Wenn du dich für das Menocafé angemeldet hast, bekommst du von uns eine Checkliste und alle Infos zum weiteren Ablauf per Mail. Den ausgefüllten Fragebogen mailst du an menocafe@nowshine.de.

Wie lange dauert ein Treffen? Ca. 60 Minuten

Teilnahmebedingungen: Siehe HIER die Menocafé AGBs

Wir freuen uns auf euch!

Shine Now,

Doro & Berenike

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2 Kommentare

  1. Manuela Hinzmann-Bäcker
    3. Oktober 2024 / 6:00 p.m.

    Ich interessiere mich für das Menocafé. Ich bin 63, seit 9 Jahren ohne Periode, hatte früher die Beschwerden: Herzrasen, Panikattacken ( Panikattacke teilweise immer noch), die Symptome wurden nie mit der Menopause in Verbindung gebraucht. habe Probleme mit der Scheidenflora und der Blase und hatte nie eine Behandlung zu den letztgenannten Problemen.
    Ich selbst sammle erst seit kurzer Zeit Kenntnisse über die Menopause. Kommt das Menocafé überhaupt noch für mich in Frage? Kann ich noch etwas verbessern?

  2. Dorota
    Autor
    4. Oktober 2024 / 5:48 p.m.

    Liebe Manuela, du kannst auch ins Menocafe kommen, wir gehen auf jede Frau individuell ein. Gegen Blasenprobleme und vaginale Beschwerden gibt es ja so viel, was du tun kannst. Ich weiss jetzt nicht, ob du noch eine Hormonersatztherapie in Erwägung ziehst, aber auch hier könntest du dir noch eine Meinung bilden, wenn du alle Infos hast. Wir können dir auch Arzt:Innen empfehlen, die dich hier beraten können. Ich kenne eine Urologin, die auch gleichzeitig Hormoncoach ist. Man könnte es versuchen. Es ist auf jeden Fall nicht so, dass du nichts mehr machen kannst, das kannst du. Auch außerhalb von einer Hormonersatztherapie, aber hier wärst du noch gerade so im goldenen Fenster, das würde ich aber von jemandem begleiten lassen, der sich gut auskennt. Wir sprechen hier Empfehlungen aus. Liebe Grüße, Doro

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