Ein Tag im Leben einer Frau in den Wechseljahren

Heute gibt es einen kleinen Einblick in meinen Alltag und mein Leben als Frau in den Wechseljahren.

Wie ihr wisst, bin ich ein Fan bioidentischer Hormone, die ich seit einigen Jahren nehme (Lenzetto und Famenita). Ich achte aber auch auf mein mentales Wohlbefinden, unterstütze meinen Körper mit Pflanzenextrakten und Nahrungsergänzungsmitteln. Und versuche bewusst zu leben und zu verstehen, was in meinem Körper in dieser Phase meines Lebens vor sich geht. Manchmal mache ich kleine Anpassungen im Alltag, wenn ich merke, dass etwas nicht mehr zu mir passt. Ich bleibe bei mir und achte auf mich. Ich sehe die Wechseljahre nicht als ein Übel, sondern als Chance an. Für mehr Liebe zu mir und zu meinem Körper.

Alle Nahrungsergänzungsmittel hole ich bei Sunday Natural, meine Pflanzenextrakte, mein Kollagen und Eiweiß bei XbyX. Enjoy!

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Der Wecker klingelt, ich tapse in die Küche und mache mir einen Espresso. Koffeinfrei. Koffein vertrage ich seit den Wechseljahren nicht, danach bin ich wie auf Speed und ich schwöre, dass die Welt sich dann schneller dreht. Aber ich bilde mir ein, dass der koffeinfreie Espresso mich wach macht. Ich rühre einen Messlöffel „Volle Lust“ Pflanzenextrakte von XbyX in den Espresso. Volle Lust ist mein zweiter Name.

Für die heilige Gesundheit mache ich mir nach dem Espresso einen Cocktail, nicht mit Wodka, sondern mit Flohsamenschalen und Kollagen. Mit den Ballaststoffen aus den Flohsamenschalen füttere ich meine Haustiere, die Darmbakterien. Das Kollagen ist vegetarisch aus Eierschalen und macht, dass meine Gelenke nicht knacken beim Yoga. Außerdem erhält es die Knochen fest und die Haut elastisch. Auf Falten und hängende Haut habe ich noch keine Lust. 

Danach gehts ab in den Wald, meditieren, was das Zeug hält. Wechseljahre, der Name sagt es schon, bedeutet, sich selber neu zu erfinden. Dafür muss ich noch einiges von früher verarbeiten aber es läuft gut! Ich erzähle dem Wald alles, treffe dort die besten Entscheidungen und sortiere mich neu.

Wenn ich da rauskomme, habe ich das Gefühl zu leuchten. Shine now.

Verstehen, was im Körper vorgeht

Wieder zu Hause die tägliche Frage: Nehme ich heute Östradiol oder doch kein Östradiol? Ich benutze das Lenzettospray und fühle mich mit ganz wenig davon gut, habe aber keine Lust, wieder nachts zu schwitzen oder eine Hitzewallung zu kriegen, weil ich doch zu wenig genommen habe.

Also checke ich mich mal durch: 

  • Habe ich Wasser gespeichert (aka, ist mein Gesicht fast faltenfrei/ machen meine Socken Abdrücke)?
  • Sind meine Brüste irgendwie dicker?
  • Habe ich Gedächtnisprobleme? Kann ich gut denken oder lebe ich im Östrogennebel?
  • Habe ich Kopfschmerzen?
  • Oder Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen? Östradiol macht mich weinerlich.
  • Müdigkeit: Habe ich Power oder bin ich schlapp?
  • Schlafstörungen: Schlafe ich gut?

Das können, neben einer unregelmäßigen Periode (die ich ja nicht mehr habe), alles Anzeichen für menopausale Symptome und vor allem für ein erhöhtes Östradiol sein. Heute trifft nichts davon auf mich zu. 

Ich habe aber so ein leises Gefühl, dass ich zu wenig Östradiol habe und nehme einen halben Sprüher Lenzetto. Immer schön auf die Intuition hören. 

Ein hormonelles Ungleichgewicht macht Symptome

Zum Frühstück gibt es ein Protein-Apfel-Zimt-Porridge, welches so an die 35 g Eiweiß enthält (wichtig für den Erhalt der Muskeln). 

Dazu nehme ich die Hälfte meiner Nahrungsergänzungsmittel: Magnesium, Kalcium. D3, K2, Vitamin C… und ich rühre mir „Klar Denken“ von XbyX in die Haferflocken. Es ist gut für das Gehirn und Konzentration. Damit weiß ich, wie ich heiße und wo der Autoschlüssel liegt. Außerdem kann ich damit besser auf dem Handy tippen. Manchmal sind meine Finger schneller als mein Gehirn und ich tippe Blödsinn.

Die Haferflocken koche ich mit einem EL Protein Push, auch von XbyX. Das ist ein Protein, welches nicht schlappmacht, wenn man es erhitzt. 

Zum Mittagessen gibt es heute ein Gulasch aus Sojageschnetzeltem (mit 32 g Protein und 18 g Ballaststoffen, dafür nur ca. 300 kcal) und den Rest der NEM´s: Bor, Kupfer, Selen, Mangan, Q10.

Im Januar lasse ich mein Blut mal testen und auch mal Eisen checken, das ist bei mir manchmal niedrig. 

Anpassungen im Alltag

Ab dem Nachmittag überfordert es mich langsam, dass mein Mann, der im Homeoffice ist, seit dem Morgen in Audios ist und fast ununterbrochen redet und ich ziehe mich ins Schlafzimmer zurück. Das ist zwar nicht optimal zum Arbeiten, aber ich muss auf mich achten. Ich atme tief durch und erde mich wieder. In den Wechseljahren sind stressfreie Buddha-Vibes angesagt, sonst drehen die Hormone durch.

Abends treffe ich meinen Mann zum Workout im Wohnzimmer. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal mit Hanteln trainieren werde und dass es mir auch noch Spaß machen wird. Wir machen ein 10-Min-Bauch-Workout zum Aufwärmen und dann geht es los, 40 Min Krafttraining, heute ein Full-Body-Workout mit Caroline Girvan auf YouTube. Ich liebe es, was die Gewichte mit meinem Körper anstellen, meine Muskeln sind wieder da, ich stehe und sitze gerader und habe das Gefühl, mein Leben absolut im Griff zu haben. Das habe ich ganz und gar nicht, aber der Vibe ist da. Ja, ich fühle mich wie Dwayne Johnson. Mindestens. Starke Muskeln sind für ein gesundes Altern ein Must-Have.

Danach trinke ich sofort meinen Energie-Eiweiß-Shake, mache mir noch einen Quark mit einem Messlöffel „Ganz Gelassen“, das holt mich nach dem Sport abends wieder etwas runter. Habe ich für heute genug Eiweiß intus oder muss ich mir einen Harzer Käse geben?

Ein positiver Umgang mit den Wechseljahren

Ich dusche und nehme mir Zeit für mich und mein Beautyritual. Erst lasse ich eine Fruchtsäure 15 Minuten einwirken, dann eine Hyaluronsäure-Feuchtigkeitsmaske (beides von Micaraa).

Ich höre dabei die Spotify-Playlist „Drinnen ist es warm“ und komme runter. Dann schichte ich noch meine Seren: Bakuchiol, Vitamin C, Hyaluron, creme mich von oben bis unten ein und überlege dabei, ob ich mein Progesteron oral oder vaginal einnehmen soll.

Sollte meine Libido heute reinkicken, ist vaginal keine gute Idee. Too much information, sorry. Für alle Fälle benutze ich Parfum. Mit Baccarat Rouge 540 fühle ich mich immer sinnlich. 

Aber wenn ich das Progesteron oral nehme, bin ich in ca. 1 Stundete wie bekifft, auf eine angenehme gute Art und Weise. Die mir trotzdem manchmal etwas Angst macht, ich kann nicht gut Loslassen, aber der Wald sagte, ich soll es mal üben. Vielleicht ist dieses bekiffte müde Gefühl nach Famenita ja gut für Sex?

Ich schlucke das Famenita, 200 mg davon. 

Dann nehme ich mir eine Handvoll M&M´s, einen Tee, ein Buch und hoffe auf meine Libido und eine ruhige Nacht ohne Nachtschweiß. Heute war ein guter Tag, von Wechseljahrsbeschwerden keine Spur. Ich glaube, dass meine Hormone gerade schön im Gleichgewicht sind. Aber das darf man nicht aussprechen, das ist so wie früher, wenn man gesagt hat, dass das Baby durchschläft. Damit war es dann für die nächsten Wochen vorbei. Was soll das eigentlich? Jemand hat mal gesagt, dass die Götter dann neidisch werden und es uns wieder wegnehmen. Möchten wir das glauben?

Gute Nacht mein Klimakterium!

Shine Now and invest time and energy in yourself, not everyone else,

Doro

Bei Instagram findet ihr weitere Infos zu den Wechseljahren in meinen Highlights und HIER findet ihr weitere Blogposts zur Menopause.

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2 Kommentare

  1. Anna
    22. Dezember 2022 / 9:35 am

    Liebe Doro, danke für diesen wunderschönen Einblick in deinen Tag und dass du weiterhin so offen über das Thema Wechseljahre sprichst. Übrigens, ist das ein echtes Tattoo auf deinem Handgelenk? Ganz liebe Grüße Anna

    • Dorota
      Autor
      22. Dezember 2022 / 12:58 pm

      Danke liebe Anna! Das Tattoo ist ein Klebetattoo.
      Liebe Grüße, Doro

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