Das Spaßprojekt mit Femme Tastique und Claudia Münster

Leute, jetzt ist es weit. Seit Wochen trage ich den gleichen Mantel, 2 Hosen und nur die Mützen wechsle ich hin und wieder. Wie gut, dass ich diesen Influencer-Job nur in halber Teilzeit mache, denn sonst wäre ich spätestens jetzt geliefert, in der Jobbeschreibung steht ja deutlich, dass man sich ständig etwas Neues einfallen lassen soll und einen 4 Jahre alten Wintermantel sollte man schon mal gar nicht zeigen. Sorry also für meine alten Outfits of the Day bei Instagram!

In dem alten Mantel habe ich jedoch eine volle Tonne Spaß gehabt, wie ihr vielleicht in meinen Instagramstories vom letzten Wochenende gesehen habt. Weil ich mich und meine Jungs – ganz Teilzeitinfluencer – beim Schlittenfahren gefilmt habe.

Wobei der Grund fürs Filmen ein anderer war. Und hier kommt meine Freundin Claudia Münster ins Bild. Sie ist Coach, Mentorin, Feministin, sie kreiert und gestaltet – getragen von einer großen Vision – für mutige und verletzliche Frauen. Claudia steht für weibliches Empowerment voller Spaß und Leichtigkeit mit einem Schuss Frechheit. Außerdem ist sie Gastgeberin des Femme Tastique-Podcasts, zu dem sie mich als Gast eingeladen hat. In der letzten Folge ihres Podcasts überlegen wir gemeinsam, wie viel Spaß wir im Leben haben. Und damit meinen wir nicht lauwarmen Spaß, den man so beim Yoga hat, sondern den Spaß, bei dem die Seele aus vollem Herzen lacht. Und so kam das „Spaßprojekt“ zustande, denn wir stellten fest, dass wir unbedingt (noch) mehr Spaß in unser Leben holen wollen.

Also filmte ich sozusagen meine Recherche für das Spaßprojekt und damit mein Lachen und auch mein Kreischen.

Was ich bei meiner Recherche für das Spaßprojekt herausgefunden habe?

Ich bin meist ein dankbarer Mensch, ich habe meine Rituale (vielleicht könnte ich einige davon überdenken, aber das ist ein anderes Thema), ich bin natürlich total achtsam (also wenn ich daran denke, achtsam zu sein und wenn ich mich gerade über niemanden aufrege), ich kümmere mich gut um mich, indem ich z. B. neuerdings mein Gesicht mit einem Gua Sha Kristall massiere, während ich einem Kundalini Yoga Mantra in der Insight Timer App lausche (Selfcare? Jo, das kann ich bis ich fremde Vibes zu nah an mich ranlasse) ich lese (und zwar ganze Bücher, nicht nur die Filminfos bei Netflix), ich meditiere (wenn man das so nennen kann, denn manchmal überlege ich dabei, welchen Film ich bei Netflix gucken soll (BRIDGERTON! Der Duke hält einen im Lockdown sehr bei Laune, versprochen) welches Buch ich als Nächstes lesen könnte), ich erlaube mir, alle meine Gefühle zu fühlen (aka ich rege mich immer noch schnell auf) und ich liebe mich selbst (außer, wenn man meine grauen Ansätze sieht, dann nicht ganz so stark).

Also Achtsamkeit, Selbstliebe und Rituale gibt es ausreichend in meinem Leben. Fragt man mich danach, fange ich an zu erzählen und höre nicht mehr so schnell auf. Ich bin ziemlich „into it“. Also fragt mich – sollten wir uns mal treffen – lieber nicht danach.

Das Spaßprojekt

Aber wenn ich sagen sollte, was mir den größten Spaß macht…? Und damit meine ich nicht die Dinge, die ich mag und die ich gerne tue wie meinen Job und meinen Lifestyle. Mein ganzes Dasein macht mir ja Spaß. Und trotzdem.

Mit Spaß meine ich all die unerwarteten Dinge, bei denen einem die Luft wegbleibt und an die man sich immer mit einem breiten Grinsen erinnern wird. Bei dieser Art von Spaß muss ich erst überlegen, gibt es solchen Spaß in meinem Leben? Schon, aber nicht so viel davon wie von Achtsamkeit und all dem stillen Gedöns.

Vielleicht könnte ich neu definieren, wer ich bin?! Braucht Yoga, Meditation, Selfcare – also der Ausgleich zu einem stressigen Alltag – selber einen Ausgleich? Denn hey, selbst so mancher Yogi flippt schon mal aus, wenn ihm jemand barfuß über die Yogamatte latscht. Oder wenn die Kinder ihre Gläser und Teller nicht in die Spülmaschine räumen. Auch wenn dieser Yogi sich jeden Tag auf Neue vornimmt, stets ganz Buddha zu sein.

Weniger denken, weniger Alltag, weniger Vernunft

Würde es dem Selfcare-Buddha-Yogi nicht auch mal guttun, ausgelassen in der Küche zu tanzen und laut im Auto zu singen? Wenn du Bauchschmerzen vor Lachen bekommst und dir die Tränen über das Gesicht laufen, ist das nicht eine super Medizin für deine mentale Gesundheit? Ich glaube, dass all die Stille meiner Achtsamkeit und meiner Rituale ohne mein Gekreische beim Schlittenfahren und ohne die schiefen Töne, wenn ich „I wanna dance with somebody“ beim Putzen singe, nur ein halber Spaß ist.

Auf jeden Fall bedeutet Spaß weniger zu denken, weniger Alltag, weniger vernünftig sein, weniger Erwartungen entsprechen und weniger erwachsen sein. Mehr Karaoke, mehr Tanzen, mehr Schlittenfahren.

In diese Richtung gehe ich gerade und danke Claudia, dass sie mich mitgenommen hat, denn der Podcast „Das Spaßprojekt“ ist ihre Idee. Eine super Idee! 

Den Podcast könnt ihr jetzt hören, hier kommt der Link zum Podcast.

Claudia und ich basteln an einer Fortsetzung. Claudia hat sich zu einem Kurs angemeldet, in dem sie in 4 Wochen singen lernen kann. Ich kaufe mir Let´s Sing! für die Playstation, ich glaube, Karaoke ist ein großer Spaß. Außer für die, die zuhören, he he. Sollte ich vielleicht auch diesen Gesangskurs machen?

Shine now, sing, dance and rock´n´roll,

Doro

1 Kommentar

  1. Viviane Köhler
    19. Februar 2021 / 3:08 pm

    Wieder einmal danke Doro!! Ja ich will auch wieder mehr Spass im Leben und das hat nix mit Corona zu tun- Kopf aus, Herz an und eine „issmirallesegal“- Mentalität- Du hast sooooo recht!!!!

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