Mode von Amy Vermont – grüner Mantel der Hoffnung und das Kobra-Kleid

Meine lieben Party-People, es sind noch 4 Tage bis Heiligabend und ich schreibe heute meinen letzten Kooperationspost für dieses Jahr. Und weiß nicht recht, worüber ich schreiben soll, denn es steht weder was an, noch habe ich irgendwelche lebensveränderten Tipps für euch. Ich habe nur ein – in meinen Augen – hübsches Outfit an, Mode von Amy Vermont, der Hausmarke von WENZ. Ich trage einen der schönsten Mäntel (HIER) und ein Kleid (HIER), welches unendlich viele Plätzchen und Dominosteine verzeiht, weil es ein weites Kleid ist.

Mode von Amy Vermont - grüner Mantel der Hoffnung und das Kobra-Kleid-WENZ-Nowshine-ü40-Bloggerin
Mode von Amy Vermont - grüner Mantel der Hoffnung und das Kobra-Kleid-WENZ-Nowshine-ü40-Bloggerin
Mode von Amy Vermont - grüner Mantel der Hoffnung und das Kobra-Kleid-WENZ-Nowshine-ü40-Bloggerin

Aber warte, jetzt weiß ich doch, was ich euch erzählen könnte, in diesem letzten Modepost des Jahres 2020, welches so gar nicht an die wilden 20er des vorigen Jahrhunderts erinnert. Es war zwar ein wildes Jahr, das ist klar und ich bin ganz schön froh, dass ich am Ende immer noch bei Trost bin und einen Modepost für euch schreiben kann und darf. Und dann auch noch für Mode von Amy Vermont und WENZ. Eine Marke, die ich euch seit bald 5 Jahren ans Herz lege.

Mode von Amy Vermont

Jetzt habe ich doch einen Tipp. Wir alle sollten viel weniger kaufen, aber mein Tipp lautet, nicht direkt weniger zu kaufen und sich die Haare zu raufen, sondern gleich die richtigen Sachen zu kaufen. Dann erledigt sich das mit dem weniger Kaufen direkt mit.

Ich frage mich vor jedem Kauf „Was erhoffst du dir von dem Teil Doro?“ und manchmal weiß ich die Antwort auf diese einfache Frage nicht. Und lasse es dann gut sein.

Bei dem Kleid und dem Mantel war die Antwort klar. Ich wollte Farbe in den tristen Winter bringen, bzw. wollte ich gerade unbedingt kein Schwarz mehr tragen. Am Ende dieses kolossal misslungenen Jahres 2020 wollte ich unbedingt fröhlich-bunt sein, wie eine knallgrüne Knospe der Hoffnung.

Seelenzustand? Als Profi im Plan B aushecken mache ich also Mitten im Dezember farblich einen auf junge Triebe wie im Frühling und bin bereit für einen Aufbruch, wie nach einem langen Winter.

Nowshine in grünem Mantel und Kleid mit Schlangenmuster von WENZ-ü40-Modeblog
Nowshine in Kleid mit Schlangenmuster von WENZ-ü40-Modeblog
Nowshine in grünem Mantel und Kleid mit Schlangenmuster von WENZ-ü40-Modeblog
Nowshine in grünem Mantel und Kleid mit Schlangenmuster von WENZ-ü40-Modeblog

Außerdem war mir ständig nach langsamem Yoga und so verharrte ich letztens gefühlte Stunden in der Kobra. Als ich aufstehen wollte, fühlte sich mein Rücken an, als ob er kurz davor war durchzubrechen und ich kroch wie eine echte Schlange, mich windend, von meiner Matte.

Vielleicht sah ich auch eher aus wie eine Omi, eine Hand am Kreuz, wer weiß. Auf jeden Fall hielt ich mir den Rücken und dachte so darüber nach, warum ich das überhaupt mache, das Yoga, die Stille, das Bewusstseinszeugs? Warum stopfe ich mich nicht einfach mit Zimtsternen voll, trinke dazu einen zwölfprozentigen Wein und statt in der Kobra zu liegen, shoppe ich mir einfach ein Kobra-Kleid, welches jedes Plätzchen verzeiht?!

Und so bestellte ich das Kleid.

Was erhoffst du dir von dem Kleid, Doro?

Ich hab´s! Ich wollte einfach nur meine Leichtigkeit zurück. Das Kleid ist aus einem zarten Stöffchen, federleicht und unkompliziert. Jeder mag es, aber dem Kleid ist es egal, denn es ist selbstbewusst genug, sein eigenes Ding durchzuziehen. Es hat das gewisse Etwas und Charakter (ich erkläre kurz: ein Kleid bekommt für mich entweder durch lange Ärmel oder Taschen Charakter) und erinnert mich an Zeiten, als ich ähnlich tickte. Bevor dieses erste wilde Jahr der neuen goldenen Zwanziger kam und ich mit einem Mal nicht mehr wusste, wo oben und unten ist.

Nun habe ich neue Mode von Amy Vermont, ein Kobra-Kleid und einen grünen Mantel und muss euch noch was erzählen. Mitgehangen mitgefangen, das dachte ich, als meine Kooperationen 2020 kamen und gingen. Es gab Überraschungen, es gab Flauten, es gab Absagen, es gab Video-Konferenzen… aber es gab keine Berührungen und keinen WENZfriends Day. Das ist dieser eine Tag, an dem Mode und Freundschaft gefeiert werden, bei dem die guten Vibes bis ins Universum reichen und noch Tage andauern. Und ganz doof war, dass ich die WENZ-Famillie und ihre Freunde nicht sah.

Die WENZfriends Day Energie

Das hört sich vielleicht nicht allzu schlimm an, das ist es auch nicht. Aber es fühlte sich eine Zeit lang wie das Ende von etwas Gutem an. Kein WENZfriends Day, kein Jörg, keine Marianne, keine Mercedes, keine Corinna. Keine Freundinnen-Paare, kein charmanter Fotograf, keine Gespräche über Beauty mit den Make-up Artists. Kein Tag, an dem ich für mich überprüfen konnte, ob die Zusammenarbeit mit WENZ noch der Knaller ist, der sie die Jahre davor immer war. Die Kleidung ist schön und gut, aber was ist mit dem Energiefeld, das einfach alles umgibt?

Die Frage, die sich mir mit einem Mal stellte, war nicht etwa die, ob ich WENZ noch mag, sondern die, ob sie mich noch mögen. Vielleicht versteht ihr jetzt etwas besser, warum ich dieses Kobra-Kleid der Leichtigkeit haben wollte. In diesem Jahr bekam ich regelmäßig Zweifel an meiner Arbeit, am Blog, an gefühlt allem. Egal was ich tat, es fühlte sich nicht richtig an. In diesem meschuggen Jahr hielt ich mich nicht nur fleißig an Kontaktbeschränkungen, ich hinterfragte, pfiffig, wie ich bin, gefühlt jeden meiner Werte und Standards. Und fand schließlich mehr und mehr heraus, was ich will und was nicht. Einiges blieb, einiges ging.

Passierte das vielleicht auch anderen?

Nowshine ü40 Fashionblog-Mantel von Amy Vermont-WENZ
Nowshine ü40 Fashionblog-Mantel von Amy Vermont-WENZ
Nowshine ü40 Fashionblog-Mode von Amy Vermont-WENZ

Im Dezember fand ich heraus, was mir ein gutes Gefühl gibt. Was ich wollte, war Normalität. Ich wollte das olle „Same old, same old“. Ich wollte mein zu Hause.

Was ist dein zu Hause?

Ich wollte wie üblich morgens meine heißen Haferflocken essen, ich wollte das gute Gefühl beim Schreiben fühlen, ich wollte 20 Minuten lange Sprachnachrichten über nichts mit Menschen, die ich liebe, verschicken. Ich wollte Spaziergänge im Wald, an der Haut meiner Kinder riechen, den Schallplatten lauschen, die mein Mann auflegt, Tee mit Karamellgeschmack, M&M´s am Abend und ich wollte eine weitere Jahreskooperation mit WENZ. Meine längste Zusammenarbeit – fast schon mit Freunden – und Kleidung, die nicht jeder hat und bei der man manchmal schneller als der Blitz sein muss, gerade bei Mode von Amy Vermont, weil sie sonst ausverkauft ist.

Ich wollte mich wieder ärgern, weil WENZ nicht bei Instagram ist und ich euch die Sachen dort nicht markieren kann. Ich wollte stundenlang im Onlineshop versinken, um die Sachen für den neuen Post auszusuchen und ich wollte, dass man mich auf der Straße auf die Kleider, die ich dort finde, anspricht. Wenn ich an den Modeteil meines Blogs denke, will ich ihn mir ohne WENZ fast nicht vorstellen. Wenn Haferflocken ein Synonym für das Home-Feeling Gefühl in meinem Leben sind, ist WENZ einer der ersten Kunden, die mir ein Gefühl von zu Hause für meinen Modeblog geben.

Mode von Amy Vermont für das Home-Feeling

Der dramatische Freak, der ich bin, fand ich mich fast schon damit ab, dass es keine weitere Kooperation im Jahr 2021 geben wird. Kein WENZfriends Day, kein Andocken an das Mutterschiff, folglich keine Kooperation. Ich redete mir gut zu. Gut, ich würde einfach ohne Kooperation… und dann kam die Mail. Da stand was von „leider“ und „Budget“ und ich dachte, wow Doro, das hast du dir aber wieder fein manifestiert.

Dann las ich mit klarem Kopf weiter und dass sie sich freuen würden, wenn ich 2021 wieder mit an Bord wäre.

Ich machte einen Screenshot von der Mail und schickte sie per WhatsApp an alle, die es interessiert könnte, sagte sofort zu und fotografierte das Kobra-Kleid und den Mantel in Eiseskälte, jedoch bei Sonnenschein (übrigens ist es mehr ein Mantel für Tage mit über 10 Grad).

Anschließend schrieb ich innerhalb einer Stunde diese Geschichte auf und ließ mich berühren von meinen eigenen Zweifeln und der Hoffnung, dass alles gut werden wird.

Für irgendwas wird das Jahr gut gewesen sein. Sonst wäre es erst gar nicht passiert.

Meine Täubchen denkt immer daran, dass es eine innere und äußere Realität gibt, also lüftet eure Gedanken hin und wieder gut durch, bleibt bei Trost und zieht einfach an Tagen, an denen nicht alles in Butter ist, Mode von Amy Vermont euer „Kobra-Kleid/ grüner Mantel der Hoffnung“ Outfit an.

Und erzählt mir, was ist es, dass dir das Gefühl gibt, in dir selbst zu Hause zu sein?

Shine now and feel at home inside yourself,

Doro

3 Kommentare

  1. Beate Fetz
    20. Dezember 2020 / 9:18 am

    Toller Text, Doro! Ich wünsche dir, dass dir die Leichtigkeit ganz, ganz lange erhalten bleibt!

  2. Heike Mohr
    20. Dezember 2020 / 10:25 am

    Gibt es einen link zu den wunderschönen Stiefeln?

  3. Ela
    21. Dezember 2020 / 8:59 am

    Ach Doro… ein vollkommen misslungenes Jahr, so kommt es uns wohl allen vor. Ich denke mir manchmal, wenn ich so gar keinen Bock mehr habe auf Kontaktbeschränkungen, Maske zu tragen und im Supermarkt für ein Glas Apfelmus, das so gut zu den Pfannkuchen passt, einen Einkaufswagen zu brauchen und vor dem Einkaufswagenhäuschen in der Schlange zu stehen, ja, dann denke ich mir, dass andere Generationen auch mal „in die Sch… gegriffen haben. Und das noch viel mehr als wir (man denke nur an 2 Weltkriege). Damit verglichen sind Kontaktbeschränkungen vielleicht nicht so schlimm. Und auch die Golden Twenties waren ja nicht immer golden.
    Aber egal, ich schweife ab… 😉
    Mein Mantel ist knallgelb. Und definitiv für Temperaturen über 10 Grad. Aber wunderschön und gute-Laune-machend. Mein Kobrakleid ist eine gemusterte Leggins, die auch viel verzeiht und in meiner kleinen Stadt tatsächlich dafür sorgt, dass man es in die Zeitung schafft, wenn Du weißt, was ich meine…
    „Daheim“, das bedeutet für mich, dass ich meine Kinder morgens in die Schule schicke und ihnen hinterher rufe, ob sie ihr Flasche und das Sandwich eingepackt haben (und nicht, ob sie Masken dabei haben). Dass mein Mann ins Büro fährt und – jetzt kommt´s – dass ich das sogar auch nochmal mache. Und dass ich dann wirklich erst ab 15 Uhr wieder zuhause bin, und eben nicht 24/7. Das wäre für mich „daheim sein“.
    Irgendwann kommen wir alle wieder daheim an. Da bin ich mir sicher. Alles wird wieder gut
    GLG, Ela

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