Positiv leben: der Fokus der Freude, auch im grauen Januar

Nowshine ü40 Lifestyle, Beauty und Fashion

Der Januar ist voll da!

Silvester und der damit verbundene Glamour, das neue Jahr und der Zauber des Neuen sind fast schon in Vergessenheit geraten. Die Schule hat angefangen, die Hausaufgaben, der Alltag… ihr kennt es auch.
Der Januar ist die meiste Zeit grau und regnerisch und an Outfit-Fotos ist fast nicht zu denken. Zu nass, zu kalt… und eben zu grau. Außerdem ist die Gegend in der wir leben sehr normal und oftmals wünschte ich in London oder Barcelona zu leben, wo man überall sein Auge an schöner Architektur erfreuen kann, die man eben auch gerne als Background für Blogfotos nutzen möchte.

Trotzdem freue ich mich über den Januar, denn es ist ein Monat voller Geburtstage für uns: erst Lian, dann ich (jaja, ich habe euch meinen Geburtstag “verheimlicht”, ich bin letzte Woche 44 geworden, aber ich mache kein großes Ding daraus und feiere einfach privat) und schließlich Luke. Was das angeht, ist der Januar also ein schöner Monat.

Aber alle Geburtstagspartys können nicht darüber hinweg täuschen, dass ich in den Wintermonaten fast schon leide. Ich kann nicht gut mit Kälte, Nässe und Wind umgehen. Als ich mich mal mehr mit Ayurveda beschäftigt habe, las ich, dass es – ganz natürlich – entgegen meiner Natur ist.
Früher habe ich mich selber gescholten und dachte, dass ich mich eben sehr anstellen würde (ich wollte ja keine Pussy sein), bis ich las, dass Wind, Nässe und Kälte nicht gut für mich sind. Es war fast schon eine Erleichterung haha ;)… ICH WUSSTE ES!
Ich bin keine Pussy, das alles bringt mich nur aus dem Gleichgewicht. Und so leide ich ein wenig in den letzten Monaten des Winters (der ab Januar einfach zu lang ist) und ich sehne den Frühling herbei. Ich möchte wieder die Luft riechen (ist es euch schon aufgefallen, dass kalte Tage und Monate nicht riechen?), von Vogelgezwitscher wach werden und meine Haut von Sonne wärmen lassen. Wieder mehr Zeit draußen verbringen. Bis dahin kaufe ich Tulpen und feine Zweige mit ersten Anzeichen von Grün, stelle also frische Vorboten des Frühlings im Haus auf und wärme mich auf mit Tee. Vorfreude ist eh die schönste Freude.

Ich merke, dass etwas bei mir und auch in meinem Freundeskreis im Umbruch ist, alle streben nach Frische und Neuem. Raus mit allem was runterzieht, es ist Zeit für Veränderungen. Ich treffe mich momentan unheimlich gerne mit meinen Freunden, die voller Hoffnung und Ideen sind, diese Art der Aufbruchsstimmung liebe ich. Ich liebe Veränderungen, Ziele und die damit verbundene Aufregung und Freude. Dieses Gefühl passt so gut zum Januar, dem Anfang von einem unbeschriebenem Blatt.

Also bleibe ich trotz Kälte und Nässe positiv. Denn warum bin ich hauptsächlich auf dieser Welt? Na um zu leben. Und zwar voller Freude. Sobald man sich von negativen Gedanken oder Menschen (oder Wind, Kälte und Nässe ;)) runterziehen lässt, ergreift das Negative Besitz von einem und es wird immer schwerer, Freude zu fühlen. Das will ich niemals zulassen.

Langer Rede kurzer Sinn: auch wenn der Glamour des neuen Jahres seinen Glanz an den grauen Januar abgegeben hat: es sind die kleinen Dinge. Wie Tulpen und frische Zweige, cleane Kerzen und ein Haus frei von Weihnachtsdeko, frisch gekochte Mahlzeiten aus marktfrischem Gemüse und Abende voller inspirierender Gespräche mit Freunden.
Abende, an denen sich niemand beschwert, jammert (der Ausdruck von negativem Denken in Reinform) über unerfüllte Erwartungen an andere Menschen spricht oder schlicht lästert. Stattdessen führt man Gespräche die voller Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft, Freude und Humor sind.
Ich sag ja. Es sind die kleinen Dinge.

Sending love, Doro

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4 Kommentare

  1. Anna Greiner
    9. Januar 2018 / 9:26 pm

    Liebe Doro,erstmal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!Ich lasse mich leider auch immer wieder von negativen Freunden mit ihren schlechten Launen und Gejammer runterziehen. Wieso verstehen sie es nicht, wenn man mal einfach gut drauf ist, seinen Job liebt oder einfach den Montag? LG Anna

    • nowshine
      10. Januar 2018 / 8:09 pm

      Ich höre bei sowas sofort weg 😉 Ohren zu!Liebste Grüße!

  2. Wonderful Fifty
    10. Januar 2018 / 6:17 pm

    Ich wünsche dir nachträglich alles Liebe und Gute zum Geburtstag.Der Winter ist auch nicht mein Freund – wer braucht denn schon den Nebel, den Sturm, den Matsch, die Kälte? Da stellt sich bei mir gleich die Frage: wann wird’s endlich wieder Sommer? Wo bleiben die Sonne und die Wärme? Aber da wir noch etwas in der kalten Jahreszeit ausharren müssen, machen wir das Beste daraus: ein Glas duftenden Tee, eine Tafel Schokolade wegen der Glückhormone (davon kann man ja nicht genug bekommen 😉 ), ein spannendes Buch und damit auf die kuschelige Couch vor den flammenden Kamin. Alternativ schnappen wir uns ein paar liebe Freundinnen, eine Flasche Prosecco und ab in eine Wellness-Oase.Alles, alles Liebe und einen schönen Abend

  3. Anonym
    10. Januar 2018 / 6:48 pm

    Alles Gute nachträglich….. Das Foto sieht richtig gut aus und mal ehrlich…. 44 ist doch ein tolles Alter für eine Frau. Mit dem Winterblues bist Du ja nicht alleine. Auch ich mag das Nasskalte und Graue im Moment gar nicht. Das heisst tagsüber dann das Licht geniessen und Abends kommen Teelichter und Lichterketten in den Palmen zum Zuge. Das hilft etwas um die Laune zu heben. Leichtes Essen mit Gewürzen verschafft auch gute Laune. Und dann kommt Abends beim Lesen auf dem Sofa noch "dufte" Tees dazu. Vorher den Alltagsstress abduschen und kurz mit einem leicht angewärmten Körperöl eincremen. Tut dem Körper und der Seele richtig gut und der Stimmungspegel steigt. Oder eben mit Freunden irgendwo treffen und zusammen den Abend geniessen. Und schon geht's danach glücklich und für den nächsten Tag gestärkt in die Federn. In diesem Sinne eine schöne Resteoch nach W'Tal und liebe Grüsse von RIKE.

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