Ein Outfit mit Off-Shoulder Bluse und Lace-Up Sandalen und die Frage: gehst du dir gelegentlich selber auf den Sack?

Mittwoch, 6. Juli 2016



Mein Urlaub ist schon einige Wochen her, aber ich habe immer noch genug Urlaubsbilder für euch.
Bilder von sommerlichen Outfits, mit denen ich euch inspirieren möchte, definitiv an den Sommer zu glauben und sich dafür vorzubereiten.
Denn auch wenn in manchen Teilen Deutschlands das Wetter eher noch kühl und regnerisch ist, es werden bald auch sommerliche Tage kommen, da bin ich mir sicher.



Vor einigen Posts habe ich über mein Urlaubshotel in der Türkei berichtet, heute möchte ich über meinen Gemütszustand im Urlaub schreiben. Dieser war nämlich außergewöhnlich gut. So war er zum Glück auch schon vor dem Urlaub, denn ich strebe immer danach, mich jeden Tag sehr gut zu fühlen.
Urlaub hin oder her.
Ich glaube, dass ich nicht auf dieser Welt bin um Trübsal zu blasen, sondern um Freude zu fühlen und zu verbreiten.

Wie stark ist dein innerer Kritiker?


Aber wieder zu Hause, fiel mir eine allgemeine Unzufriedenheit auf. Ich höre täglich mehrmals und immer wieder Sätze, bei denen ich mir die Ohren zuhalten möchte.
Sätze wie:

"Es regnet schon wieder."
"Ich will bei dem Wetter nur noch ins Bett."
"Ich habe zu nichts Lust."
"Das Wetter macht mich so schlapp."
"Der Sommer kommt nicht mehr und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer."


Diese Gedanken sind zwar eher Peanuts im Gegensatz dazu, was wir sonst so- meist über uns selber- denken, aber sie ziehen uns runter.
Die Abwärtsspirale wir herrlich unterstützt. Damit ihr wisst, was ich mit den "Gedanken über uns selber" meine, hier einige Beispiele:

"Ich bin nicht gut genug."
"Ich sollte disziplinierter sein."
"Ich kann einfach nichts."
"Ich bin nicht schön/ zu dick/ unattraktiv."
"Ich bin so langweilig."
"Alle sind besser als ich."
"Ich habe es zu nichts gebracht."
"Ich bin nicht liebenswert genug."
"Ich mache alles falsch."
"Ich bin beziehungsunfähig."
"Ich muss an mir arbeiten."


Ich schätze, ich könnte bis morgen so weiter schreiben. Ich muss nur an verschiedene Menschen die mir so täglich über den Weg laufen denken, und schon fallen mir neue Sätze ein, die ich immer und immer wieder aus ihrem Mund höre.
Manche müssen es gar nicht laut aussprechen, es ist so als würde auf ihrer Stirn stehen, was sie denken.
Jeder von uns hat einen inneren Kritiker, der zu uns spricht. Der uns runterzieht und uns erzählt was wir alles sollten, wie wir uns zu benehmen haben und der bestimmt, wie gut wir uns finden. Wenn wir es überhaupt tun.

Einige von euch wissen, dass ich in meinem Urlaub viel gesnappt habe.

Ich habe so viele Rückmeldungen dazu bekommen, wie lustig und lebensfroh meine Freundin und ich rüber kamen.
Darüber musste ich nachdenken, denn so sind wir immer, das ist unser Normalzustand und für uns nichts Außergewöhnliches.

Klar haben wir auch einen inneren Kritiker, jeder Mensch hat einen. Er gehört dazu. Wer keinen hat, der ist glaube ich tot.
Der Unterschied ist, wie viel Glauben wir dieser Stimme im Kopf schenken. Und wieviel Freude wir uns im Gegenzug selber erlauben.

Ich bin es gewohnt, mir selber Freude zu schenken. Ich warte nicht, dass sie zufällig vorbeikommt. Oder dass andere Menschen ein Paar Gramm Freude bei mir abliefern. Ich sorge dafür, dass mein Feuer brennt.

Entscheidung für Freude


Dazu gehört, dass ich mich selber nicht runterziehe, aber auch, dass ich -einfach gesagt- viel Spass habe.

Im Urlaub kamen meine Freundin und ich albern rüber, wie kleine Kinder. Dabei sind wir beide ein ´74 er Jahrgang und erwachsen.
Trotzdem heisst Erwachsensein nicht, dass ich es mir nicht erlaube, kindliche, starke Freude zu fühlen. Wir lachten viel, wir haben gesungen, wir sind mit den kleinen Kindern auf die hoteleigenen Rutschen gegangen, waren nachts im Pool schwimmen (und wurden erwischt) und nahmen uns nicht zu ernst.
Selbst bei Gesprächen über ernste Themen (oder gerade bei solchen Themen) finden wir etwas worüber wir lachen können. Meist sprechen wir irgendwelche Stellen aus unseren Lieblingsfilmen nach, die gerade zur Situation passen. Filmen wie "Die nackte Kanone", "Der Prinz aus Zamunda" oder "Class".

Mit etwas Humor erscheint die Situation nicht mehr so schlimm, düster oder traurig.

Meine Freundin, der der innere Kritiker einmal etwas Fieses zugeflüstert hat, sagte laut dass sie ihm manchmal nicht mehr zuhören kann:
"Ich kann meine Gedanken manchmal selber nicht mehr hören! Oh, geht mir nicht auf den Sack!"

Dieses Wälzen in Umständen, in Problemen und Selbstmitleid bringt nichts, das wissen wir alle. Klar gibt es Situationen in denen man einfach nicht anders kann und dann sollte man es auch zulassen. Wenn der Normalzustand voller Mut, Freude, Spass und Liebe ist, ist alles gut.

Ich meckere nicht über das Wetter oder schlimme Umstände. Und wenn doch, dann bitte nur kurz und am liebsten mit Humor.
Ich will mir nämlich nicht selber auf den Sack gehen.
Ich konzentriere mich lieber drauf, mehr Freude in meinen Alltag zu bringen. Ich mache Sachen wie nachts im Pool zu schwimmen, dicke Käfer zu retten und streunende Katzen zu füttern.

Das Leben ist ein Spass, alles andere ist entweder ausgedacht, gelogen oder nicht wahr.
Wie die Sprüche, dass der Sommer nicht mehr kommt!
Wer das sagt, könnte stattdessen einfach mal ein Paar alte Eddie Murphy Filme gucken und so richtig herzhaft lachen ;).



Mein Outfit beinhaltet ein Off-shoulder Kleid von Zara, welches bei mir weder Kleid (zu kurz) noch Oberteil (zu lang) ist.
Off-Shoulder ist ein wunderschöner und weiblicher Trend, versucht es doch auch mal!

H&M und Zara haben wirklich schöne Blusen und Kleider.

Gebt bei H&M einfach Off-Shoulder in die Suchfunktion ein und sucht euch etwas aus... bei kühlem Wetter sieht so eine Off-Shoulder Bluse auch zu Jeans und Lederjacke sehr cool aus!

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