Sport: die besten Tips für mehr Motivation

Mittwoch, 23. März 2016

Heute möchte ich euch erzählen, warum es mir so leicht fällt Sport zu machen und -unter anderem- dadurch schlank zu bleiben.

Ich bewege mich täglich.
Es gibt auf Instagram einen Hashtag der #everydamnday heisst und er trifft wirklich völlig auf mich zu.

Aber wie motiviere ich mich? Wieso fällt es mir so leicht? Wie habe ich es den Winter über geschafft?
Wieso macht es mir nichts aus, auch bei Regen und Kälte rauszugehen?
Habe ich keinen inneren Schweinehund?


Die Antwort ist eigentlich klar:
ich bin was Sport angeht KNALLHART.

Das bin ich mir wert.
Ich brauche weder einen Personal Trainer, noch motivierende Musik und schon gar nicht andere Menschen die mich zum Sport "ziehen".
Ich bin meine eigene Motivation.

Da bin ich streng und unnachgiebig.

Klar habe ich auch mal keine Lust und denke mir Ausreden aus. Aber ich akzeptiere meine Ausreden nicht.
Weil ich weiss, dass Bewegung gut für mich ist.


Wie gesagt: ich tue es, weil ich es mir wert bin.
Mein Körper ist kein One-Hit-Wonder, er muss mir noch lange dienen. Ich bekomme keinen Ersatz wenn er mal leiert oder völlig einrostet und krank wird.
Ich muss ihn gut behandeln, pflegen und gut für ihn sorgen.
Ich will noch sehr lange fit und gesund sein. Und mich gut finden.

Trotzdem habe ich einige Regeln, die es mir leicht machen, nicht auf meinen Sport zu verzichten:

1. Kein Druck: ich höre auf, wenn ich nicht mehr kann


Ich verbinde keine negativen Gefühle mit Sport. Kein Druck, kein Stress, Überforderung und keine Anstrengung.

Ich habe weder einen Trainingsplan, noch überhaupt irgendeinen Plan wie "Abnehmen durch Joggen". Ich habe auch keine besonderen Laufstrecken. Ich mach es einfach da wo ich will.

Meistens jogge ich, manchmal gehe ich stramm und manchmal wird nur ein kurzer Spaziergang aus meiner eigentlichen Joggingrunde. Das kann jeder, auch ein völliger Anfänger.

Ich habe auch schon mal mitten in einer Yogastunde aufgehört, weil es mir an dem Tag schwer fiel. Ich quäle mich nie, es sei denn ich habe da richtig Lust drauf. Manchmal bin ich so gut drauf, dass ich richtig steile Berge hochjogge um am Ende wie Rocky Balboa rumzuhüpfen. Ich höre dann sogar die Musik aus dem Film im Kopf (ihr wist welche, oder?), so gut fühle ich mich.

Aber manchmal bin nicht in Stimmung fürs Auspowern. Das ist für mich genauso gut und ich werfe mir nie "Heute warst du aber lahm".
Wenn ich nicht mehr kann, höre ich auf und gehe nach Hause.
Ich verbinde IMMER ein positives Gefühl mit Sport. 



2. Ich mache nur den Sport, der mir Spaß macht

Alles was man zu Fuss machen kann wie Joggen, Wandern und Spazieren ist mein Ding. Und Yoga. Und genau das mache ich.

Du musst deinen Sport mit Leidenschaft machen, dann wirst du es auch ewig durchziehen können. Und deshalb auch Erfolg haben. Es bringt nichts, wenn du dich zum Pilates quälst und es eigentlich ziemlich albern findest wie die da hecheln. Ich gebe dir höchstens vier Wochen. Du musst dich auf den Sport freuen und es kaum erwarten können!
Mein Mann liebt alle Brettsportarten. Seit Jahren schon, sind die Abende an allen Dienstagen in der Zeit von Mai-Oktober heilig. Da fährt er Wakeboard an einer Wasserskianlage. Und wehe er kann an einem Dienstag mal nicht fahren. Er ist dann richtig geknickt.
So geht Leidenschaft.


3. Ich mache lieber Sport statt Fernzusehen, zu Telefonieren oder im Internet zu surfen


Bevor ich mich aufs Sofa haue und eine Serie nach der anderen gucke, tue ich lieber was Gesundes für meinen Körper.
Stundenlang "auf-dem-Sofa-liegen" kann ich erst, wenn ich vorher was getan habe.
Ich muss erst den Wind in der Haaren gehabt haben, meine Muskeln beansprucht haben, einen Fuß vor den anderen gesetzt haben und heiss geduscht haben... dann kann ich auch aufs Sofa. Alles andere geht nicht.
Ich weiß einfach, dass es nicht gut für mich ist und mir nichts bringt, außer vielleicht Unzufriedenheit. Ich sehe, dass ich durch Sport mehr Vorteile habe wie z.B. eine gute Körperhaltung. Straffere Haut, schönere Beine, mehr Muskeln. Ich bin beweglicher und habe eine gute Ausdauer.


4. Kleidung, Equipment: Qualität

Ich kaufe keinen Schrott wie Laufschuhe vom Aldi. Ich investiere in meinen Sport und ich liebe gute Qualität die mich unterstützt.
Ich verwöhne mich richtig und es macht großen Spass!

Ich habe Kleidung für jedes Wetter. Deshalb macht es mir nichts aus, wenn ich im Regen laufen muss. Kälte interessiert mich ebenso wenig. Ich habe Winterlaufschuhe und welche für den Sommer. Ich habe Timberlands, wenn ich doch lieber Wandern statt Joggen will.

Meine erste Yoga Matte war nichts Besonderes. Eine Freundin hat sie mir mal von einer Yoga-Messe mitgebracht. Ich rutschte darauf wie blöd, zu lange im Hund und ich rutschte ins Liegen. Irgendwann hörte ich von Matten von Jade Yoga (HIER*) und investierte, sie war doppelt so teuer wie meine erste Matte. Aber seitdem übe ich erst richtig, weil ich mir keine Gedanken übers Rutschen machen muss.

Ich stehe auf Qualität. Warum soll ich mir auch selber ein Bein stellen?


Longsleeve: H&M (ähnliches HIER) Weste: H&M, Laufschuhe: Nike, Hose: Puma (momentan reduziert!)

So läuft (he he) das bei mir. Kein Druck, kein Stress, kein Scheiss.

Dafür viel Bewusstsein für den eigenen Wert: keine lahmen Ausreden. Kein Feind in meinem Kopf.

Kein sollte, hätte, würde. Ich MACHE.

Mit viel Leidenschaft, da bin ich echt streng.
Boot-Camp-mäßig streng.

Und das kann jeder.
Manche haben es verlernt, weil es so viel einfacher ist, sich auf das Sofa zu hauen und nichts zu tun. Aber eins verspreche ich dir: wenn du rausgehst und dein Ding machst, sei es nur für 15 Minuten... du wirst es NICHT bereuen.

Stattdessen wirst du dich fühlen wie Zehn Millionen Dollar.

Was mich noch motiviert

Momentan habe ich mir eine Einschränkung auferlegt: ich darf keine schwarzen Trainingssachen mehr kaufen!
Ich finde es so viel schöner, in fröhlichen Farben zu trainieren. Gerade bei Regenwetter heben bunte Klamotten meine Laune deutlich höher als das ewige Schwarz.
Bei der Suche nach neuen, bunten Hosen, habe ich einen, mir unbekannten, Onlineshop entdeckt, Vaola. Und habe direkt zugeschlagen, weil die Auswahl dort wirklich groß ist. Ich habe mir zwei bunte Laufhosen bestellt, eine davon seht ihr auf den heutigen Bildern. Ich belohne mich gern für meine Willenskraft und für meine Erfolge. Die Aussicht auf schöne, besondere (und bunte) Funktionskleidung motiviert mich immer ;).

*Affiliatelink

4 Kommentare

  1. Liebe Doro

    ich habe noch nie kommentiert bei Dir, sondern war einfach nur stille Leserin. Aber was Du heute geschrieben hast, haut mich aus den (Lauf-)Socken! Ich werde mir diesen motivierenden Post ausdrucken und an die Schranktüre heften. Und wenn ich mal keinen Bock habe aufs Laufen, dann knöpf ich mir Deine Worte vor! Danke, alles was Du schreibst, tönt absolut glaubwürdig!! Frohes Osterwochenende wünscht Dir Daniella

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    1. Hey, ich laufe immer mit dir ;)
      Danke für dein erstes Kommentar!

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  2. Muääääh, wenn ich deine Fotos sehe, würde ich so gern raus und laufen. Egal ob Regen oder Sturm. Außer Glatteis konnte mich eigentlich nie etwas vom Laufen abhalten, weil es einfach irre Spaß macht. Da kommt die Motivation von ganz allein. Aber abgesehen von Armtraining geht hier gerade nix. Ab morgen darf ich den Fuß wieder voll belasten. Wenn das nur nicht hölleweh tun würde *aua* Aber da muss ich wohl jetzt durch...
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Auch eine super Motivation: was wäre wenn ich wochenlang eben NICHT laufen könnte! Auch wenn ich wollen würde...
      Bald kannst du ja wieder loslegen, aber ich weiss genau wie du das meinst.

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