Nächten Freitag ist es soweit: ich fahre zum WENZfriends Day 2017 nach Pforzheim (meinen Bericht und alle Bilder zum WENZfriends Day 2016 gibt es HIER)!
Da ich dieses Jahr ungefähr weiß, was mich erwartet, freue ich mich umso mehr!
Und ich möchte die diesjährigen Gewinnerinnen ja nicht unter Druck setzten, aber WIR HATTEN LETZTES JAHR SO EINEN SPAß! Also... kein Druck Mädels aber die Messlatte liegt sooooooo hoch!

Ich durfte mir im Vorfeld mein Outfit aussuchen und entschied mich für ein französisch angehauchtes Kleid mit Pünktchen. Bis zum WENZfriends Day brauche ich unbedingt eine Baskenmütze dazu, das seht ihr doch auch alle?! Da fehlt doch so ein französischer Champignon auf meinem Kopf!

Na egal, was soll ich sagen, ich liebe das Kleid ;). Ihr bekommt es HIER


Ich konnte es letzte Woche noch mit nackten Beinen tragen, freue mich aber schon darauf, es mit Overkneeboots und einem klassischen Mantel auszuführen. Oder einer Strickjacke und Gürtel. Aaaah ich liebe Kleider im Herbst!

Kurz nach dem WENZfriends Day geht es für uns nach Noordwijk, eine Woche Meer gucken.

Seit meiner Teenie Zeit fahre ich nun nach Noordwijk und erinnere mich an alle Ecken, wo ich mit süßen Hollandjungs geknutscht habe finde, dass ich es dieses Jahr schrecklich vernachlässigt habe (außerdem langweile ich meine Jungs immer damit, dass ich bis heute nicht glauben kann, was für lange Strecken ich als Kind zu Fuß zurückgelegt habe/ OMG! Wie viele Kilometer waren das? DAS BIN ICH ALLES ZU FUß GELATSCHT!/ und das nicht nur wegen den süßen Hollandjungs!)!

Ich bin so froh, dass wir wieder die gleiche Unterkunft buchen konnten wie immer und möchte 1 Woche lang nur durch die Dünen spazieren und meine Blogposts in unserer "Hamptons-like" Unterkunft schreiben. Oder in einem der Beach Clubs dort.

Luke bleibt diesmal zu Hause und wir von Oma versorgt, Lian überlegt noch, ob er mit uns fahren möchte. Ich hoffe, er möchte! Ich liebe es, mit ihm zu quatschen und zu kuscheln. Wofür hat man Kinder denn sonst? Außerdem sind sie der Frittenbuden-Bringservice... äääh, für meinen Mann! Ich habe mich immer super im Griff und esse niemals ungesunde Kohlenhydrate... wobei Pommes ja aus Kartoffeln gemacht werden und zu der Kategorie holländisches Superfood gehören... na also geht doch. Wobei ich mehr auf Reistevlaai, also Reistörtchen stehe... OMG Holland, dank je wel dafür ;)
Ach, ich liebe Vorfreude so!




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Lifestyle Blog über 40


Ab und zu gönne ich mir gerne einen Earl Grey Tee. Es ist ein schwarzer Tee und Schwarztee hat jetzt nicht gerade den besten Ruf. Wobei... als ich ein kleines Mädchen war, lebte ich in Polen. Dort war es normal, auch Kindern schwarzen Tee zu trinken zu geben. Ich bin sozusagen mit schwarzem Tee aufgewachsen. Meine Mutter presste etwas Zitrone rein und süßte mit Zucker. Weißem Kristallzucker. 

OMG! Wie habe ich Schwarztee mit Zucker überhaupt überlebt?!


OMG!
Ich weiß es nicht! Und es geht noch weiter!

Achtung: ich aß als Kind auch so einige Kohlehydrate wie Kartoffeln und Brot. Hmmmmm, Brot herzhaft (also mit Butter und Salz) oder Brot süß (mit Butter und Zucker) gab mir meine Oma, wenn ich Hunger hatte, es aber noch nicht Zeit fürs Abendessen war.
Unsere Gerichte bestanden meist aus Kartoffeln oder anderem Gemüse. Große Fleisch Esser waren wir alle nicht und außerdem war Polen damals ein chaotisches (noch chaotischer als heute) und armes Land und Fleisch gab es meistens nur, wenn ein der Familie bekannter Bauer geschlachtet hatte. Und nur, wenn wir da Lust drauf hatten.

Also verarbeiteten wir Gemüse wie Kartoffeln zu allen möglichen Gerichten.

Im Sommer hatte ich ständig eine blaue Zunge von all den Heidelbeeren, die ich aß.
Wenn Herbst war, sammelten wir Pilze in den umliegenden Wäldern und machten Rührei mit Pfifferlingen, wir kochten Apfelkompott, es gab Krauteintopf (Bigos) oder rote Beete. Es wurde immer regional und saisonal gekocht und keiner wusste, was Avocados oder Süßkartoffeln sind. Und überhaupt hätten wir mit Avocados nichts anzufangen gewusst, wie soll man das komische Ding denn überhaupt zubereiten? Erdbeeren im Winter, pffff, Teufelszeug, im Dezember wachsen keine Erdbeeren. Hätte Gott gewollt... ihr wisst schon, Polen ist streng katholisch.

Ich wage zu behaupten, dass wir recht gesund lebten denn ich bekam viel Gemüse auf meinen Teller. Ich freute mich sogar über Bohnen und mein Leibgericht war Kartoffelpüree oder Bigos (Eintopf aus Sauerkraut/ hört sich eklig an, ist aber super lecker, wenn richtig gemacht/ und regional und saisonal).

Grundnahrungsmittel wie Zucker waren Mangelware (in meiner Kindheit herrschte das Kriegsrecht in Polen/ man musste in langen Schlangen für Lebensmittel anstehen/ auch ich stand stundenlang an und kurz bevor ich dran war, gab es nichts mehr/ haha mega Kindheitserinnerung, oder?), das hat uns aber nicht geschadet. Wir aßen einfach lokal und regional.

Heute esse ich Avocados statt Sauerkraut. Açai Beeren statt unserem heimischen Superfood den Heidelbeeren. Goji Beeren, wo doch die Nährwerte von schwarze Johannisbeeren mit denen der Goji Beeren fast identisch sind. 

Als ich vor einigen Tagen eine Avocado für 2,99€ kaufte, die gar nicht lecker war packte ich mir "an den Kopf". Stop mal, Doro.
Bin ich modern und offen für Neues, oder lasse ich mich zu sehr von Trends beeinflussen? Ohne es richtig zu merken.
Bei neuen It-Girls auf Instagram rolle ich gelangweilt mit den Augen, springe aber irgendwann doch auf den It-Food Zug auf?

Gut, solche Trends haben auch positive Seiten. Mein Zucker Detox, den ich letztes Jahr gemacht habe, hat meinen Horizont erweitert und ich koche jetzt über ein Jahr meist zuckerfrei und stattdessen mit sehr, sehr, sehr viel Gemüse. Einfach bewusster. So ein Detox macht sensibel für alles, was wir so essen.
Für mich gibt es seitdem wenig Zucker, Obst nur am Vormittag und Kohlenhydrate wie Nudeln oder Reis (Kohlenhydrate bestehen auf molekularer Basis aus Zuckerketten) gibt es vielleicht 5 x im Jahr. Ich fühle mich nach Nudeln oder Pizza nicht gut, sondern müde und schwerfällig.

Brot oder Kartoffeln hingegen, also Kohlenhydrate, mit denen ich aufgewachsen bin, tun mir gut. Eis ich eine Scheibe Brot, bin ich herrlich zufrieden. Brot und Kartoffeln geben mir ein gutes Gefühl, also können sie - für mich persönlich - nicht schlecht sein. Sie machen mich auch nicht dick, aber vielleicht liegt das daran, dass ich mich schon immer viel bewegt habe.

Ich glaube schon länger, dass Ernährung sehr viel damit zu tun hat, was in unseren Breitengraden angebaut und seit Jahrzehnten gegessen wird. Das ist eher gut für uns als... italienische Pasta oder Bananen.
Oder vielleicht hat auch jeder seine "persönlichen" Lebensmittel, die ihm gut tun. Auch wenn kluge Leute sagen, dass Sauerteigbrot mit Butter nicht so gesund wie eine Smoothie Bowl ist. Aber was ist, wenn mein Körper nach Brot ruft? Was passiert, wenn ich ihm etwas anderes als Ersatz vorsetze, wird er dann nicht unzufrieden? Und werde ich das Brot dann doch essen, schlimmstenfalls im Anschluss an den Smoothie, auf den ich gar keinen Hunger hatte? Hätte ich direkt das Brot gegessen, hätte ich sogar Kalorien gespart ;). Und wäre sicherlich zufriedener.

Es ist für mich Zeit, sich zu reflektieren und sich von Food-Trends nicht einlullen zu lassen. 


Die 3€ Avocado hat mich aufgeweckt. Ich sehe Avocados auf Instagram, in Zeitschriften, modernen Kochbüchern und zack greife ich beim Gemüsemann irgendwann selber zur Avocado. Avocados machen mich aber nicht so glücklich, wie z.B. Ofenkartoffeln mit Aioli. Die Avocado dient hier als Beispiel (wobei ich sie wirklich nicht besonders mag).

Food Trends wird es immer geben und manche Lebensmittel werden immer wieder mal out sein (außer im Ayurveda, Ayurveda ist klug und bleibt sich einfach seit Jahrtausenden treu), wir dürfen nur kein schlechtes Gewissen entwickeln, wenn wir Lust auf eine Stulle mit Käse haben.
Wahrscheinlich werden wir viel entspannter, wenn wir das essen, was uns glücklich macht und uns gut tut. McDonalds oder Tofu macht mich nicht happy, aber Bigos (mein persönliches, polnisches Nationalgericht ;)) ist für mich reinstes Soulfood.

P.S. Hihi, und dabei habe ich noch letzte Woche Rezepte mit dem Superfood Quinoa gepostet... demnächst gibts hier nur noch Bigos und Kartoffeln, ist klar!


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Fashion über 40

Erinnert ihr euch noch an das Alltagsoutfit aus diesem Post?
Blazer, T-Shirt und Loafer und man sieht angezogen aus, kann eben schnell einkaufen fahren, ins Kino gehen, was auch immer. Einfach alle Dinge, für die man es super casual haben will.

Was aber, wenn z.B. ein Dinner, ein Besuch der Schwiegereltern oder vielleicht ein ungezwungenes Date (mit wem auch immer, Freundin, Business oder der Ehemann) bevorsteht?

Dafür habe ich Lieblingsteile, die ich ganz bewusst für solche Anlässe gekauft habe. Wenn ich ein Alltagsoutfit aufpimpen möchte, greife ich immer zu besonderen Schuhen und einer edlen Handtasche.
Edle Handtasche ok, aber was sind besondere Schuhe? Also ganz bestimmt keine Pumps mit runder Spitze und mittlerem Absatz! Womöglich aus Glattleder...

Um ein Outfit interessant zu machen, liebe ich Schuhe die diesen besonderen Twist haben. Die sexy und auffällig sind.
Seit Jahren greife ich sehr z.B. gerne zu meinen spitzen, roten Heels aus Wildleder. Spitze Schuhe machen einen schönen, schlanken Fuß, sie verlängern das Bein optisch und sehen einfach HAMMER aus!
Und ganz vielleicht geben sie mir in manchen Situationen das nötige Selbstbewusstsein, z.B. wenn die o.g. Schwiegermutter mal nervt. Ich habe Glück, denn meine Schwiegermutter ist toll, voller Liebe und Lebensfreude, aber für den Fall dass... meine Schwägerin bei meinen Schwiegereltern auftaucht gehe ich auf Nummer sicher und ziehe meine roten Schühchen an!

Fazit: anstatt in unzählige Klamotten zu investieren, kauft lieber 1-2 Paar sexy Schuhe! Schuhe mit einem besonderen Twist!


Fashionblog über 40
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Blazer: Maje
T-Shirt: Asos
Jeans: Zara
Schuhe: H&m (sehr alt), ähnliche HIER, HIER
Tasche: Ausverkauft, ähnliche HIER
Uhr: Stefano Lungo

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Rezept Quinoa Bowl passend zu Krombacher Alkoholfrei

#WERBUNG/ Im dritten Teil der Reihe "Nowshine x Barre Workout sponsored by Krombacher Alkoholfrei" berichte ich über die kleinen Veränderungen, die ich nach 5 Wochen Barre Workout feststellen kann. Nicht nur mein Body verändert sich langsam, sondern auch mein Lifestyle und meine Ernährung. Aber lest selbst!

Come and meet me at my happy place: the barre!

... und wenn du nicht mehr kannst, dann mach einfach weiter!
sagte Conny, meine Trainerin, bei meiner ersten Stunde.
Wie jetzt... wieso sollte ich "nicht mehr können"? 
Nach der Stunde wusste ich es, Barre Workout ist hart. Aber ich habe mir selber das Versprechen gegeben, mich gut um mich zu kümmern und das tue ich. Und wenn ich denke, dass ich nicht mehr kann, dann gehe ich noch tiefer in die Knie oder höher auf die Zehenspitzen (meistens zumindest).

Es passierte diesen Sommer. Da war diese schon länger andauernde Unzufriedenheit mit meinem älter werdenden Körper und plötzlich war es, als hätte ich einen Knopf gedrückt oder einen Schalter umgelegt. 
Ich dachte, dass ich mich nicht mehr über den langsamen Stoffwechsel ab 40 beschweren will. Und schon mal gar nicht über die Kilos, die ich vielleicht demnächst schleichend zunehme.

Ich habe eine gute Figur, aber die will ich nicht verbessern, damit alles hübsch aussieht. Nein, ich will den besten Body meines Lebens haben, nämlich einen starken Body. 

Strong statt skinny


Diese Gedanken hatte ich im Urlaub, als ich meinen Badeanzug anzog, weil mein Bauch sich schwabbelig anfühlte. Skinny Fett ist auch Fett. Wo sind meine Muskeln hin, was ist passiert?

Ich wurde mit den Jahren bequem. Ich übte Yoga und hielt es für einen tollen Sport. Nach meiner ersten Stunde Barre Workout, wusste ich, dass nicht nur mein Bauch, sondern alle meine Muskeln schwach geworden sind, denn meine Beine zitterten schon zu Beginn der Stunde. 
Seitdem sehe ich Yoga als Ausgleich zum Sport, aber Yoga allein reicht mir nicht. 

Das Gefühl nach einer Stunde Barre: du willst vor Freude quietschen oder dich ganz fest selber umarmen, du bist ein Sieger


Unverhohlener Stolz macht sich in dir breit und dieser Stolz bleibt. Du hast es angepackt und es wird gut, auch wenn alles zittert. Komm schon, das Zittern zeigt dir nur, dass etwas in dir wieder aufgeweckt wurde, dass du lebst. Good things come to those who shake!


Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei
Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei
Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei
Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei


Das Barre Workout gehört nun seit 5 Wochen zu meinem Leben. Ich muss dafür über 40 km mit dem Auto fahren. 40 km hin und 40 km zurück.
Bevor ich zum Training fahre, habe ich einen streng durchorganisieren Ablauf: ich fahre Lian zu seinem Handballtraining, Luke zu seinem Fußballtraining und düse dann zum Barre. Mein Mann holt Lian ab, während ich beim Training bin. Ich nehme danach Luke wieder mit nach Hause. Ich fahre um 17 Uhr los und komme nicht vor 21 Uhr zurück. Alles nicht gerade bequem, aber ich will es so. So sehr. Ich will dieses triumphierende Siegesgefühl.

Barrelinas: too cool for water


Nach dem Barre Workout lehne ich mich glücklich grinsend mit meinem Krombacher Pils Alkoholfrei zurück und fühle meine Muskeln. Ich fühle meinen Körper und achte wieder mehr darauf, was er braucht.

Das alkoholfreie Pils danach ist mein Ritual. Es ist lecker und leicht herb, gut für meinen Körper, mein Wohlbefinden und eine willkommene und erfrischende Alternative zu süßen Iso-Drinks. 
Es ist kalorienreduziert (ca. 26 kcal/ 100ml), iostonisch und beinhaltet Hopfen, Malz, Wasser und... Liebe vielleicht? 
Denn ich bin so entspannt und glücklich, wie schon lange nicht mehr.

Einiges hat sich seit dem Beginn meines Trainings verändert. Nicht nur meine Muskeln werden stärker, auch mein Wille und mein Bewusstsein. Ich gehe wieder gerne im Wald joggen und es ist mir egal, dass es regnet oder kalt ist. Ausreden, Ausreden. Ich verarsche mich doch nicht selber. 
Du musst nur wollen, den Knopf drücken oder den Schalter umlegen. Und dann go for it.

Übrigens: die Waldbilder im heutigen Post sind nach einem 8 km Lauf im Wald entstanden. Es hat mir so viel Spaß gemacht, den Herbst zu entdecken, ich war so voller Leben! 
Meine Ernährung hat sich etwas meinem aktiven Lifestyle angepasst. 
Ich mache nichts Dolles, kein Detox, keine Challenge oder Diät, ich esse das, worauf ich Lust habe. Und NICHTS anderes. Ich esse intuitiv. Wenn ich dafür einkaufen gehen muss, dann mache ich das. Wenn ich länger in der Küche stehen muss, dann ist das so. Ich will aber, dass mein Körper alles bekommt, worauf er Lust hat.

Recap nach 5 Wochen Barre? Mir geht es richtig gut. Ich genieße diesen Herbst, ich fühle mich immer stärker.
Und entscheide mich, das Gefühl noch lange festzuhalten!


Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei
Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei
Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei
Herbstliches Quinoa Bowl Rezept passend zu Krombacher Alkoholfrei


Mein Körper mag neuerdings Proteine.  
Da ich kein großer Fleischesser bin, bevorzuge ich Quinoa, denn Quinoa Samen sind besonders eiweißreich. 

Heute möchte ich drei Variationen einer Quinoa Bowl mit euch teilen.
Ihr braucht euch keine aufwendigen Rezepte zu merken, das Grundprinzip ist immer das Gleiche: eine Handvoll Salat, gekochter Quinoa (am besten noch warm), etwas Olivenöl und Gewürze.

Das Ganze toppt man mit Obst oder Gemüse der Saison und Superfoods wie Nüssen, Pistazien, Samen oder Trockenfrüchten. Da könnt ihr euch völlig austoben!

Mein Tipp: genießt dazu ein Krombacher Pils Alkoholfrei, der fein-herbe Geschmack passt hervorragend zu einer Quinoa Bowl! Und esst und trinkt am besten in guter Gesellschaft ;)!

Herbstliches Quinoa Bowl Rezept mit Zwetschgen und Pistazien passend zu Krombacher Alkoholfrei

1. Quinoa Bowl mit Zwetschgen und Pistazien


1 Handvoll gemischte Salatblätter oder Wildkräuter
Quinoa (Menge nach Belieben, ich nehme ca. 50 g/ Person)
2 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
2-3 Zwetschgen
1 Tomate
Pistazien
Petersilie 

1. Quinoa unter fließendem Wasser abwaschen und nach Anleitung ca. 15 Min. kochen.
2. Zwetschgen entkernen und in Spalten schneiden.
3. Tomaten würfeln.
4. Pistazien aus der Schale befreien.
5. Petersilie kleinhacken.
6. Quinoa mit Olivenöl mischen, salzen und pfeffern.
7. In einer flachen Schüssel zuerst den Salat anrichten, Quinoa darauf verteilen, mit Zwetschgen, Tomaten, Petersilie und Pistazien toppen.

Tipp: wer mag, kann die Zwetschgen in einem Top mit Dampfgareinsatz einige Minuten garen.



Herbstliches Quinoa Bowl Rezept mit Feigen und Feta passend zu Krombacher Alkoholfrei


2. Quinoa Bowl mit Feigen und Feta


1 Handvoll gemischte Salatblätter oder Wildkräuter
Quinoa (Menge nach Belieben, ich nehme ca. 50 g/ Person)
2 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
1 Feige
1/2 Paprika
ca. 50 g Feta
Walnüsse nach Belieben
etwas Cremaceto (Balsamico Reduktion)


1. Quinoa unter fließendem Wasser abwaschen und nach Anleitung ca. 15 Min. kochen.
2. Feige in Streifen schneiden.
3. Paprika würfeln.
4. Feta zerkrümeln.
5. Quinoa mit Olivenöl mischen, salzen und pfeffern.
6. In einer flachen Schüssel zuerst den Salat anrichten, Quinoa hinzu geben, mit Feige, Feta, Paprika, Walnüssen und Cremacetto toppen .



Herbstliches Quinoa Bowl Rezept mit Kürbis Pommer und Aioli passend zu Krombacher Alkoholfrei




2. Quinoa Bowl mit Kürbis-Pommes, Parmesan und Aioli


1 Handvoll gemischte Salatblätter oder Wildkräuter
Quinoa (Menge nach Belieben, ich nehme ca. 50 g/ Person)
2 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
1 kleiner Hokkaido Kürbis
ca. 100 ml Milch
ca. 100 g Mehl
Öl zum Ausbacken
Parmesan (Menge nach Geschmack)

Für die Aioli:

1 superfrisches, zimmerwarmes und großes Eigelb
2-3 Knoblauchzehen 
Salz & Pfeffer
Saft einer halben Zitrone
250 ml neutrales Öl (z.B. Mazola)


1. Quinoa unter fließendem Wasser abwaschen und nach Anleitung ca. 15 Min. kochen.
2. Hokkaido durchschneiden, entkernen und in Spalten (Pommes) schneiden.
3. Mehl mit Salz und Pfeffer mischen.
4. Die Kürbisspalten erst in der Milch anfeuchten, dann im Mehl wenden.
5. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbisspalten darin fritieren, bis sie gar sind und eine leicht goldene Farbe annehmen.
6. Für die Aioli das zimmerwarme Ei in eine Schüssel geben.
7. Knoblauch durch eine Presse drücken und zum Ei geben, mit Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
8. Nun das Öl nicht auf einmal, sondern in einem dünnen Strahl einfliessen lassen, dabei immer kräftig mit den Quirlen vom Handrührgerät rühren. Gegebenenfalls nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
9. Quinoa mit Olivenöl mischen, salzen und pfeffern.
10. In einer flachen Schüssel zuerst den Salat anrichten, Quinoa darauf verteilen, mit Kürbis-pommes und Parmesan toppen. Die Aioli dazu reichen.

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Nowshine Lifestyle Blog über 40



Könnt ihr euch noch an diesen Post erinnern?
Ich schrieb, dass ich davon überzeugt bin, dass unsere Gedanken unsere Realität formen. Heute kommt ein Nachtrag, denn wenn meine Gedanken, meine Realität formen, woher kommen dann bitte manche doofen Kommentare als Antwort auf meine Posts? Habe ich sie mir "herbei gedacht"? Spiegeln sie etwa meine eigenen Gedanken wider?

Ich habe mir für diesen Post einen Kommentar ausgepickt, durch den ich mich missverstanden fühlte.
Ich bekam ihn auf Instagram als Reaktion auf diesen Post. Im Post schrieb ich darüber, dass ich manchmal meinen Weg nicht kenne. Dass ich mir vorkomme, wie ein Vogelküken in der Schale, eingeengt. Dass ich mich alle paar Jahre als Frau/ Mensch verändere und diesen Sommer in einer Transformationsphase steckte, die mich sehr unsicher gemacht hat.
Es war ein sehr gefühlvoller Post über meine persönlichen Ängste.

Der Kommentar, der mich negativ berührte, lautete:

Sonst lese ich gerne mit, aber bei deinem heutigen Post habe ich gedacht, vielleicht mal mehr arbeiten oder sich ehrenamtlich engagieren? Manchmal bekommt man solche Gedanken, wenn man zu viel um sich selbst kreist. Nicht böse gemeint.


Wahrscheinlich berühren euch die Worte so gar nicht, aber bei mir trafen sie voll ins Schwarze.
Ich las sie und starrte ungläubig auf mein Handy. Hä? Wie mehr arbeiten? Ehrenamtlich? Denkt die, ich sitze nur zu Hause, starre Löcher in die Luft oder lackiere mir die Nägel? Desperate Housewife und der Gärtner ist mein Lover?

Woher kommt das jetzt? Ich wurde trotzig. Und ein bisschen böse. Ich schrieb einem Freund Avantgarde One und selber Blogger). Seine Antwort: "Oh weh, es gibt Frauen, die von anderen eine Tür aufgemacht bekommen und nicht einmal durchläuern".

Ich fühlte mich bestätigt. Pffff, ja genau, die hat echt keine Ahnung. Sie weiß nicht, dass ich morgens mit einem Gedanken an den Blog aufstehe und abends mit einem Gedanken an den Blog ins Bett gehe.
Ich fotografiere, ich schreibe, ich tüftle, ich verhandle, ich ich... es hört nicht auf, ich sitze ständig in meiner kreativen Blase.

Und hier setzte der AHA-Effekt bei mir ein. Ich konnte das Mädel nicht mehr für ihre Worte verurteilen, ich war ihr dafür dankbar.

Negative Kritik ist sehr wichtig für mich, denn sie spiegelt meine Glaubenssätze wider


Viele kreative Menschen zweifeln an dem, was sie tun. Blogger ist kein offizieller Beruf (wobei ich glaube, dass er das mal sein wird!) wie Bankkauffrau.
Ich glaube, meine eigene Mutter hatte zu Beginn meiner Bloggerzeit keine Ahnung, was ich so mache. Irgendwelche Spinnereien.
Als kreativer Mensch muss man sehr diszipliniert sein, sich seinen Raum zu nehmen, damit -wie ich es nenne - Ideen fließen.

Kreative Menschen wie ich, haben oft Zweifel daran, was sie tun. Zumindest ich. Und dann ziehe ich solche Kommentare an. Im Urlaub habe ich überlegt, wieder einen Bürojob anzunehmen und das Bloggen an den Nagel zu hängen. Ich merkte, wie ich an meiner Arbeit zweifelte, kommen meine Gedanken und Ideen bei meinen Lesern an, kann ich andere inspirieren, können sich andere Frauen hier wiederfinden? Sollte ich etwas ändern und wenn dann... WAS?

Stopp mal. Es ist schön, in einem Büro zu arbeiten, aber das was ich hier tue ist mein jetziger Beruf.
Nur: ein "richtiger" Beruf ist es - noch - nicht. Manche belächeln das, was Blogger tun. Und ich... lasse mich davon beeinflussen und glaube ihnen unbewusst!

Viele Leser fragen mich, was ich denn wirklich von Beruf bin. Ich muss mittlerweile darüber lachen, denn... warum ist das wichtig? Steige ich mehr im Ansehen, wenn ich sage dass ich Bankkauffrau bin und studiert habe? Oder Ärztin bin? Oder Anwältin? Oh ich habe eine sehr gute Ausbildung und da gab es auch ein Studium... aber das ist völlig nebensächlich.
Ich bin Bloggerin.
Nur schätze ich mich anscheinend nicht genug als Bloggerin. Und deshalb bekam ich diesen Kommentar und werde gefragt, was ich so wirklich wirklich von Beruf bin. Meine eigenen Gedanken, Glaubenssätze haben ihn angezogen und ich übernehme jetzt dafür die Verantwortung.

Das, was ich jetzt tue, erfüllt mich. Und ist somit viel wichtiger, als mein erlernter Beruf. Den ich nur gewählt habe, um Sicherheit zu haben. Außerdem kann man damit gut angeben.

Keiner stellt Karl Lagerfeld infrage (mehr) aber ich wette, dass jeder, der keinem "geregelten" Beruf nachgeht (Maler, Tänzerin, Designer, Buchautor) Zweifel hatte, ob sie/ er das Richtige macht. Es sei denn, man verdient direkt viel Geld, dann ist alles gebongt.

Einige sagen, fürs Bloggen müsste man nichts können. Think again. In meinem ganzen Leben habe ich in so kurzer Zeit nicht so viel gelernt und mich entwickelt, wie in den Jahren, in denen ich blogge. Ich weiß was Content Marketing, Meta Description oder Clickbait Headlines bedeuten. Meine Freundin lacht immer, weil ich immer auf der Suche nach Props für meine Bilder bin. Drops, Props waaas? Haha, ja ein Foto macht man nicht so mal eben.

Ich bin ein kleiner Freak, denn ich mache alles allein. Mein Mann macht Bilder von mir, aber nur das. Und er macht die Bilder so, wie ich es will. Nach meiner kreativen Vorstellung.
Was viele nicht wissen, ich übe auch eine beratende Tätigkeit aus, denn ich berate kleine Unternehmen, oder auch meine Kunden, denn als Blogger hast du Ahnung von Social Media, SEO oder Native Advertising. Du steckst da immer mittendrin.

Warum bin ich also nicht stolz auf mich?


Nachdem ich über diesen Kommentar nachgedacht habe, wusste ich, dass es höchste Zeit für mich ist, umzudenken.
Ich bin Bloggerin und mein Blog ist richtig gut.
Ja sagt man nicht, pfui. Sag ich ja.

Wenn ich mich und das was ich tue, nicht gut finde, wie können andere es denn mögen?
Ich sage nicht, dass ich nie wieder Zweifel haben werde, aber ich bin stolz darauf, Bloggerin und Gründerin von Nowshine zu sein. Es ist mein Beruf.

Wenn du also einen Struggle mit deinen Kollegen oder deinem Boss hast: hinterfrage deine eigenen Gedanken. Bist du mit deiner Arbeit zufrieden, bist du stolz darauf, was du leistest? Oder wünschst du dir schon am Montag, dass Freitag wäre...?

Übrigens bekomme ich manchmal Kommentare in denen fies über meine Kleidung gelästert wird. Hässlich, schrecklich, whatever. Mir ist klar, dass es immer Menschen geben wird, die ein armseliges Verhalten an den Tag legen, aber ich weiß, dass ich diese Menschen anziehe, weil ich viel zu kritisch mit mir selber bin. Es wird Zeit, auch hier umzudenken, haha!
Mann, ich habe viel zu tun ;)!
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