Paulas-Choice-Clinical-Retinol-Resist-AHA-Treatment

"Liebe Doro, deine Haut sieht immer so super durchfeuchtet aus. Was für eine Creme benutzt du?"
Solche Fragen erreichen mich immer wieder, man fragt nach meinem "Glow" (welches Make-up benutzt du?), nach meiner Augencreme und Pflege.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei Cremes moralisch flexibel bin. Irgendwie erwische ich selten eine, die nicht gut ist. Ich mochte die NIVEA Professionals Serie sehr gern und seit kurzem benutze ich eine neue Pflege von Biotherm.

Es gibt jedoch zwei Produkte, die ich seit Jahren nutze und die ich immer wieder nachkaufe.

1. Paula´s Choice Clinical Retinol Treatment

Das Produkt enthält 1% Retinol und ist eine Revolution.
Wer es noch nicht hat, muss es unbedingt ausprobieren. Bei regelmäßiger Anwendung glättet es selbst tiefe Falten (kann ich 100% bestätigen) und es festigt die Haut (oh ja!). Pigmentflecken werden deutlich vermindert und es soll bei Pickeln und Akne Wunder wirken (ich habe keine, deshalb kann ich die Wirkung nicht bestätigen). Man hat das Gefühl, dass ein Grauschleier von der Haut entfernt wird und neue, frische Haut zum Vorschein kommt.
Man traut sich auch mit 43 ohne weiteres ohne Make-up aus dem Haus.
Man muss das Produkt vorsichtig anwenden, weil eine Wirkung sofort sichtbar ist und zu Irritationen führen kann. Es wirkt halt wirklich, deshalb muss mal langsam anfangen und die Haut daran gewöhnen.
Ich habe zu Anfang 2 mal in der Woche einen Tropfen in meine normale Creme gemischt und stetig gesteigert. Heute benutze ich es ca. 5 x in der Woche und ich finde meine Haut wirklich toll! Ich hätte es gerne für den ganzen Körper ;)!

2. Paula´s Choice Resist Anti-Aging Weekly Resurfacing Treatment 10% AHA

Oh hello Glykolsäure!
Dieses Produkt sorgt für den Glow. Die Haut strahlt und sieht dadurch jünger aus. Gleichzeitig mindert es ebenfalls Falten und glättet die Haut. 
Ich benutze es nur 1-2 mal in der Woche (abends, anstatt dem Clinical Retinol Treatment), früher, als es das Retinol Treatment noch nicht gab, habe ich es täglich benutzt. Beide zusammen sind ein Dreamteam.

Mein Dreamteam.
Probiert sie aus, ihr werdet staunen!


       
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Leidenschaft-nach-16-Jahren-Ehe

Es ist später Abend. Ich mache das Licht aus und kuschele mich in meine weiche Bettdecke. Er liegt neben mir, wie fast jede Nacht in den letzten 16 Jahren. Jeden Abend schlafen wir aneinander gekuschelt ein. Nachts entfernen wir uns, aber am morgen finden wir doch wieder zusammen.

Ich liege da und schalte immer mehr ab. Und habe plötzlich diese Frage im Kopf. Die Frage, was aus unserem Sex geworden ist. Wie er sich mit den Jahren entwickelt hat. 

Wo geht die ungezügelte Leidenschaft nach 16 Jahren Ehe hin?


Zu Anfang konnten wir nicht die Finger voneinander lassen. Wir aßen nicht und wir gingen auch nicht viel raus. Es gab nur uns auf dieser Welt. Wir haben nach ca. 4 Monaten geheiratet und ich kann sagen, dass ich völlig aus Liebe geheiratet habe. Es war keine Märchenhochzeit, wie es so in Mode ist. Es gab keine Band und keinen Candy Table und auch keine Gastgeschenke. Es gab auch keinen Verlobungsring. Ich habe mein Brautkleid innerhalb von einer halben Stunde gekauft. Ich habe "Ja" gesagt, weil ich diesen Mann aus tiefster Seele geliebt habe und immer noch liebe. 
WIR liebten uns. Auch körperlich. Sehr oft. 

Nun sind 16 Jahre vergangen. Und wir können nebeneinander einschlafen, als ob nichts wäre. Wo ist die Leidenschaft hin? Wo geht sie hin, nach 16 Jahren Ehe? Ich glaube, dass wir für eine so lange Ehe ein super erfülltes Sexleben haben, aber ist das genug? Will ich diesen Thrill der alten Tage wieder zurück? Es nicht erwarten zu können, dass er von der Arbeit nach Hause kommt? 

Er sieht heute noch anziehender in seinem gut sitzendem Anzug aus, er hat eine sexy Reife an sich und diesen Drei-Tage-Bart, der mich schon an Stellen gekitzelt hat, über die man nicht spricht. Ich will -wie damals- morgens fertig zurechtgemacht, mit meinem Kaffee in der Hand, vor ihm stehen. Er schaut mich an und sagt: "Du kommst heute zu spät zur Arbeit". Und ich verspäte mich, aber es ist mir total egal.  
Der Stress der Elternzeit legt sich immer mehr. Genauso wie der berufliche Stress, damit können wir heute sehr gut umgehen. Also was hindert uns daran, die Leidenschaft von früher zu leben? 
Vielleicht fehlt der Reiz des Neuen? 
Vielleicht wiegen wir uns zu sehr in Sicherheit?
Wir müssen uns nicht um den anderen bemühen, wir sind angekommen. 
Ist das nicht paradox?
Aber vielleicht ist es nur das nächste Level, welches es zu erreichen gilt. 

Was passiert, wenn man Liebe, Sicherheit und Vertrauen mit einer Cherry on top von mehr als 1-2 Mal Sex in der Woche garniert? 

Wird die Ehe dann noch besser? Oder bilde ich es mir nur ein? Wir sind zufrieden und wir sind glücklich, kann man -und muss man- das überhaupt noch steigern? 
Vielleicht wird es dann nur anstrengend?
Vielleicht bin ich schon da? Da, wo ich meine, dass ich hin will.

Leidenschaft wandelt sich. In Vertrauen, in Sicherheit. Wir sind hier nicht bei Califonication. Ich zeige mich ihm, wie ich bin. Ich darf meckern. Ich darf zickig sein, ich muss nicht alles an ihm toll finden und ich darf auch mal die Fernbedienung vor Wut an die Wand knallen. Er wird bei mir bleiben. Ich weiß das. 
Ist das die Antwort? Leidenschaft und der viele Sex gehen nicht weg, sie verwandeln sich in etwas, das größer ist? Ein guter Gedanke.
Und für alles andere gibt es Datenights.


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Beatrice-Drach-Abnehmen-Sport-Motivation


Ich habe das Glück, eine Online Freundin zu haben, die Health und Fitness Coach ist. Ich habe durch sie neue Impulse für mein Training bekommen, z.B. hat sie mich dazu gebracht, wieder Kraftübungen zu machen und nicht nur Yoga. Gleichzeitig hat sie meine Art zu Joggen verändert.
Von ihr habe ich gelernt, mich mehr zu fordern und so das Maximum aus jeder Trainingseinheit rauszuholen. Sie hat ein enormes Wissen und entwickelt für ihre Website www.beatrice-drach.com immer wieder Online-Programme in denen sie die Teilnehmer motiviert und unterstützt.

Ich freue ich sehr, sie für ein Interview gewonnen zu haben!

Darf ich vorstellen: Health und Fitness Coach Béatrice Drach


Béatrice ist 45, sie kommt aus Österreich und wohnt in Wien.
Genau wie ich, hat sie ihre Liebe zum Sport erst als Teenager entdeckt, als Kind galten wir beide in dieser Hinsicht als unbegabt. Noch letzte Woche haben wir über unser Völkerball-Trauma in der Schule gesprochen. Wir wurden immer als Letzte in die Mannschaft gewählt und als Erste abgeschossen. Ballsportarten waren nichts für uns und so galten wir sogar als völlig unsportlich.

In ihren Teenagerjahren hat sie angefangen Badminton zu spielen und Kurse wie Step-Aerobic (ich auch!) zu belegen. Diese Form des "Auspowerns" machte ihr großen Spaß, den sie sich bis heute erhalten hat. Seit vielen Jahren läuft sie mehrmals die Woche, ist süchtig nach TRX (Training mit dem Schlingenseil) und macht regelmäßig Pilates.

Beatrice-Drach-Abnehmen-Sport-Motivation-Schlingenseil-TRX


Verursacht durch ein Burn-Out vor ca. 10 Jahren, fing sie an zu reflektieren, wohin ihre berufliche Reise gehen sollte. Sie hat berufsbegleitend ein zweites Studium abgeschlossen (Public Health mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung) und eine Vielzahl von Aus- und Fortbildungen besucht. Sie brennt dafür Menschen zu motivieren gesünder und fitter zu leben und gerade Frauen nahezubringen wie gut sich ein starker und fitter Körper anfühlt.


•    Fangen wir mit der Frage an, die immer noch sehr viele Frauen interessiert: was ist dein wichtigster Tipp zum Abnehmen?


Wenn Du abnehmen möchtest, dann steht eine Ernährungsumstellung an erster Stelle. Abraten würde ich in JEDEM Fall von Diäten, sie führen nicht nur zum befürchteten JOJO Effekt, sondern meist auch zu einem Verlust der Muskelmasse. Krafttraining ist hier zu empfehlen, denn Muskeln verbrennen auch noch nach der eigentlichen Belastung weiter.
Ausdauertraining ist für unser Herz-Kreislaufsystem sehr wichtig - abnehmen werden wir allerdings zum Großteil beim Intervalltraining. Unser Körper braucht immer wieder neue Reize, und diese gibst Du ihm am besten durch diese Trainingsform. Einheiten mit höherer Belastung wechseln sich dabei mit Pausen oder niedrig Frequenzen ab .
Ein Beispiel hierfür wäre: 200 Meter schnell laufen, gefolgt von zwei Minuten Pause. Dies wiederholst Du 10 Mal.
Das Tabata Training ist als hochintensives Intervalltraining für Gewichtsabnahme natürlich ebenso geeignet. Hier ist die Phase der Belastung länger als jene der Pause.




  •    Ich habe durch dich das TABATA Training kennengelernt, wovon ich ehrlich gesagt noch nie gehört hatte. Kannst du etwas darüber erzählen, z.B. warum du es für so effektiv hältst?


Das TABATA Training wurde vom japanischen Sportwissenschaftler Tabata „erfunden“ - er führte mit seinen Studenten eine Studie durch, welche klar belegte, dass 4 Minuten hochintensives Training den gleichen Effekt hatte wie ein halbstündiges mit geringer Belastung. Tabata ist ein sogenanntes HIT Training (hochintensive Trainingsmethode), bei der die Zeit der Belastung (jeweils 20 Sekunden) länger ist als jene der Pause (10 Minuten). Im Zeitraum von 4 Minuten führt man so 8 Wiederholungen aus. In diesen 4 Minuten gibst Du wirklich alles und regst so Deine Fettverbrennung ideal an. Günstig ist es, sich Übungen auszuwählen, welche die großen Muskelgruppen beanspruchen - so hast Du ein wirklich effektives Ganzkörper-Workout (Kniebeugen und Bergsteiger als Beispiel). Vor dem Training ist es ratsam, die Übungen ganz in Ruhe zu „üben“, um ein korrekte Ausführung durchführen zu können.
Ich selbst liebe diese Trainingsmethode, da sie auch oder gerade für uns Frauen mit wenig Zeit ideal ausführbar ist. 2 Minuten aufwärmen, ein Tabata Training und fertig ist das Workout. Du schwitzt, Du gibst alles aber du weißt: nach 4 Minuten ist der Spuk vorbei. Was bleibt ist der Stolz, das gute Gefühl und ein Körper, der sich richtig fit anfühlt.


•    Du bist eine sehr sportliche Frau, was fasziniert dich so sehr an Sport?


Mich fasziniert am Sport, dass Du Dich durch und mit der Bewegung so kraftvoll, lebendig und Energie geladen fühlst. Die Dusche nach einem Lauf in der Natur oder nach einem Workout fühlt sich an, als wärst Du neugeboren. Du hast rote Backen, strahlst von innen nach außen und ich finde, dass man gerade an Tagen, an denen es einem nicht so gut geht, wieder seine gute Laune zurückholt. Ich gebe es ehrlich zu, ich bin süchtig nach Bewegung, insbesondere im Freien.


    •    Am 25. Februar startet dein neues Online Programm „Move on get strong“? Welche Vision und Motivation steckt dahinter? Was bietest du deinen Teilnehmerinnen?


Meine Motivation, dieses Programm zu kreieren war es, das „Dranbleiben“ leichter zu machen. Wir kennen das doch alle, Du hast viele gute Vorsätze, viele tolle Fitness DVD´s (die Frauen am Cover sehen ja auch immer schon so super gut aus - das weckt die Begehrlichkeit auch so auszusehen), aber irgendwann hörst Du auch wieder damit auf. Der Schweinehund siegt dann. Bewegung macht glücklich und das Thema: GET STRONG hat für mich zwei Aspekte: einerseits einen stärkeren Köper zu bekommen - durch mehr Muskelmasse -, und andererseits soll Dir mein Programm helfen, mental stärker zu werden. Neben Motivation zum Sport enthält es nämlich auch Anleitungen zur Stressreduktion, zum „runterfahren“, um zur Ruhe zu kommen. Unsere Muskeln brauchen Regeneration zum Wachsen und genauso verhält es sich auch mit unserem Geist - in der Ruhe liegt dann oft die Kraft.

    •    Funktioniert dein Programm auch bei Frauen, die noch nie Sport gemacht haben?

Eindeutig JA. Denn das Move on – get Strong Programm basiert auf drei Säulen.
    •    Eine Übung der Woche, die Du einfach in den Alltag einbauen kannst - wir überlisten also den Schweinehund durch kleine, neue Gewohnheiten.
    •    Ein Tabata Workout, welches sich im Laufe der 3 Monate von der Schwierigkeitsstufe steigert. Wichtig dabei ist: Höre immer auf Deinen Körper - Du sollst Dich beim Training fordern, aber nicht überfordern. Beim Training fokussieren wir uns auf einfache Übungen, die Du wirklich leicht und vor allem korrekt nachmachen kannst.
    •    Tipps für Deine mentale Fitness - so lernst Du wieder „runterzukommen“, den Stress ein bisschen abzufedern und Atemübungen in Deinen Alltag einzubauen.

    •    Was glaubst du ist das größte Problem, warum es Frauen so schwer fällt, Sport zu machen?

Wir Frauen stecken meist in einer großen Zeitfalle, und viele von uns (ich nehme mich da überhaupt nicht aus) zusätzlich in der Perfektionsfalle. Job, Haushalt, Kindererziehung, Partnerschaft - wir wollen alles besonders gut machen und die Zeit für uns selbst, die kommt dann zu kurz. Oft verbinden wir mit Sport auch unangenehme Erinnerungen aus unserer Kindheit und Jugend, und diese dienen dann gleich als zusätzliche Barriere.
Bei meinen Kundinnen (und auch hier oft bei mir selbst) bemerke ich zusätzlich, dass wir natürlich auch, was unsere Optik betrifft, sehr untereinander konkurrenzieren.
Die Medien präsentieren uns fast ausschließlich sehr wohlproportionierte Geschlechtsgenossinnen, und wir treten sehr schnell in den innerlichen Vergleich. Auch wenn wir natürlich wissen, dass alle Bilder mit Filter und Foto Shop bearbeitet werden - das Gefühl, nicht zu entsprechen, schleicht sich schnell ein. Und oftmals schleicht sich dann auch das Gefühl ein,- ach, wozu mit dem mühsamen Sport anfangen, wenn ich doch ohnedies nie so aussehen werde. Beim Sport gilt (wie auch bei fast allen Dingen): das Dranbleiben lohnt sich, wenngleich die ersten Monate hart sein können - das gute Körpergefühl ist es allemal wert.

    •    Welchen Tipp würdest du Frauen geben, die mit ihrer Figur stark zu kämpfen haben und es einfach nicht schaffen, Sport zu machen?


Meine jahrelange Tätigkeit hat mir hier gezeigt, dass es am einfachsten ist, sich in der Gruppe zu „überwinden“. Mit einer Gruppe von Gleichgesinnten fällt es wesentlich leichter, sich zur regelmäßigen Bewegung zu motivieren. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Nordic Walken gemacht (richtig ausgeführt ist Nordic Walking nämlich nicht nur für Senioren geeignet) - das Training kann mit einem gemütlichen ‘Plausch“ kombiniert werden, und so lässt sich der Schweinehund recht gut überwinden. Nach einiger Zeit kann man auch in die Nordic Walking Einheit Intervalle einbauen, um so die Fettverbrennung weiter anzuregen. Sehr beliebt ist auch das Trampolin springen - es macht großen Spaß, schont die Gelenke und ist zusätzlich eine sehr gute Osteoporose Prävention.

       •    Die meisten Frauen sind heutzutage Powerfrauen und beruflich so eingespannt, dass sie kaum Zeit für Sport finden. Wie können sie sich deiner Meinung nach fit halten?


Eine gute Möglichkeit ist es, Bewegung wirklich in den Alltag einzubauen – z. B. Treppen zu nutzen statt dem Lift. Ja, das klingt abgedroschen, aber Treppen sind tatsächlich ein super Fitnessgerät. Beim Fernsehen immer wieder mal einen Unterarmstütz zu halten oder drei Liegestütze einzubauen geht auch immer (egal was dein Partner dazu sagt, - er kann ja mitmachen.-)). Wenn Du dreimal die Woche eine Tabata Einheit von 4 Minuten absolvierst, dann hast Du schon einiges für Deine Fitness getan. In der Natur gibt es sehr viele kostenlose Fitnessgeräte - ich liebe es zum Beispiel mit meinen Kundinnen an Parkbänken Liegestütze zu machen. Wenn immer Du mit Deinen Kindern und / oder dem Hund unterwegs bist - ein paar kleine Übungen gehen sich immer aus.

    •    Mein Blog richtet sich an alle Frauen, ich spreche aber auch Themen für das Leben jenseits der 40 an, denn gerade dann bemerken viele, dass sich etwas verändert. Der Stoffwechsel wird langsamer, wir nehmen schneller zu, die Muskeln werden schlaffer, die Wechseljahre klopfen an. Wie wichtig ist Sport wenn man die 40 überschritten hat? Was sind deine Bausteine für ein gesundes Leben?


Gerade für uns Frauen 40 plus ist die regelmäßige körperliche Aktivität aus gesundheitlicher, aber auch mentaler Sicht ganz besonders wichtig. Wie Du schon erwähnt hast, der Stoffwechsel verändert sich und daher nehmen wir leider schneller zu. Fettmasse durch Muskelmasse zu ersetzen, das ist für uns auch im zweiten Frühling das Ziel. Ich empfehle ein moderates Herz-Kreislauftraining, wie Joggen, Walken oder Radfahren kombiniert mit kurzen Intervallen, um den Stoffwechsel so richtig zu boosten. In der Zeit der Menopause ändert sich auch der Knochenstoffwechsel, daher sollten auch wir Frauen nun mit Krafttraining starten, und wir dürfen auch wirklich ran an die Hanteln oder aber wir machen intensivere Belastungen mit dem eigenen Körpergewicht.
Sanfte Bewegungseinheiten wie Yoga, Pilates oder Chi Gong sind die ideale Methode der Regeneration und des nach innen Hörens. Beim Pilates wird die Core Power, die Kraft der Körpermitte gestärkt (hierzu gehört auch der Beckenboden), und dies führt zu einer schönen, stolzen und selbstsicheren Haltung.

    •    Wie schaffst du es, dich selber zu motivieren Sport zu machen? Wie oft trainierst du?


Mein Geist hat sich über die Jahre so stark an die regelmäßige Bewegung gewöhnt, dass er sie quasi „einfordert“. Nachdem ich sehr oft mit meinen Kundinnen mittrainiere (das motiviert sie ungemein), mache ich wirklich täglich Sport. Das ist aber natürlich überhaupt nicht notwendig, und bei mir faktisch berufsbedingt. Ich habe allerdings auch Tage, wo ich mich für mein privates Lauftraining eher überwinden muss und manchmal lieber eine Netflix Serie ansehen würde. Was mich motiviert, ist die Vorstellung davon, WIE gut ich mich nach dem Training fühle - das wirkt jedes mal.

    •    Was sind deine Top 3 Tipps um beste Ergebnisse beim Training zu erzielen?


    •    Stecke Dir nicht zu hohe Ziele, sondern stecke Dir kleine, realistische Zwischenziele
    •    Hole Dir einen Trainingsbuddy - das hilft ungemein. Gemeinsam lässt sich der Schweinehund viel besser besiegen.
    •    Plane Deine Sporttermine wie Deine Friseur- oder Kosmetiktermine. Wenn Du die Zeit dafür nur vage einplanst, dann besteht die Gefahr, dass du Deine Trainingszeit anderweitig verplanst.

Danke fürs Dabei sein, liebe Béatrice!

Alle, die das "Move on get strong" Fitness- und Motivationsprogramm von Béatrice ausprobieren möchten, können sich bis zum 25. Februar HIER dafür anmelden (es ist eine Empfehlung von mir, keine Werbung).

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/Pic: Pinterest/

Gewonnen hat Sandra H.
Herzlichen Glückwunsch!







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Oh es ist Freitag!

Auch wenn ich nicht angestellt bin, freue ich mich über das Wochenende, denn dann bekomme ich Unterstützung von meinem Mann. Bei allen zu Hause anfallenden Aufgaben, aber auch Hilfe bei meinem Vohaben mit den Kindern. Denn Leute... ich bin nicht happy mit der Eltern-Kind Beziehung heutzutage.
Die Eltern, die Sklaven?
Ich möchte lernen, mehr mein Ding durchzuziehen. Damit meine Kids selbständige Erwachsene werden. Dafür muss ich aber anfangen, sie alleine machen zu lassen! Was gar nicht so einfach ist!


Die Mutter, die ein Taxi war


Beispiel: Luke hat 4 Mal in der Woche Fußballtraining in Düsseldorf. 30 km in der Rushhour auf der Autobahn. Das entsprich für mich einem Ausflug von mindestens 2 Stunden. Mindestens.
Zunächst habe ich ihn so oft es ging gefahren. Aber irgendwann sagte ich STOP, denn ehrlich gesagt könnte ich während dieser Zeit arbeiten, kreativ sein oder einfach nur einkaufen oder kochen.
Luke fährt also neuerdings öfter mit der S-Bahn und ich erfahre von ihm, dass der Rest der Mannschaft von den Eltern gebracht wird. Einige der anderen Eltern stehen 2 Stunden am Spielfeld und schauen beim Training zu. Diese Kinder sind 15 und ich finde, dass sie in diesem Alter so selbständig sein müssen, dass sie alleine zu ihrem Training kommen. Eltern, die zu fürsorglich sind... haben sie keine Hobby´s? Fühlen sie sich immer öfter ausgebrannt? Und sind unzufrieden, obwohl eigentlich alles stimmt? In so einer Verfassung kann man seine Kinder niemals optimal unterstützen!

Dein Kind, dein Hobby


Ich muss sagen, dass ich mich bei meiner Entscheidung, Luke nicht mehr so oft zu fahren nicht wohl gefühlt habe. Das Schlechte-Mutter-Gewissen. Bin ich etwa zu hart? Aber eigentlich glaube ich, die anderen sind eher zu weich. Oder brauchen wirklich ein Hobby.



Mein Schuldgefühl wich leichtem Unglauben bei einem Event-Lunch, zu dem ich von Biotherm eingeladen war. Für mich ist das Job. Während eines Vortrags fing mein Handy an zu summen. Luke. Er kam von der Schule nach Hause und war nicht in der Lage, etwas zu Essen zu finden. Dadurch, dass ich täglich koche, weiß er höchstens, wie ein Spiegelei gemacht wird. Oder wie man einen Smoothie mixt. Er schrieb, dass er vor Hunger fast brechen müsste. Eine Nachricht nach der anderen.
Ping. Ping.Ping.
Juuuunge!
Ich musste lachen.
Da ich weiß, wie voll unser Kühlschrank ist, fotografierte ich -um ihn zu ärgern- das Essen, welches auf dem Event für uns Blogger aufgefahren wurde und schickte ihm Bilder davon. Ich muss die Übermutter in mir killen denn es ist Zeit, dass meine Wolfsjungen selber auf die Jagd gehen.



Ich wünsche mir, dass meine Kinder frei sind. Selber wissen, was zu tun ist. Probleme selbstbewusst angehen. Frei von Mama und Papa. Sie wurden als perfekte Wesen geboren, ausgestattet mit Instinkten und Eigenarten. Sie werden es schaffen, Lösungen zu finden. Und ein Leben zu leben, welches ihnen 100 % zusagt. Ohne Mama, die noch mit 65 ihre Wäsche wäscht.
 In diesem Sinne: ich freue mich auf ein Wochenende, welches hauptsächlich mir und meinem Mann gehört! Und was habt ihr so vor?

Style Note: jetzt wo es langsam wärmer wird, trage ich sehr gerne wieder (fake) Lederhosen (wenn es zu kalt ist, finde ich dass (fake) Lederhosen zu hart werden und total unbequem sind) und Bomberjacken. Als Cherry on top trage ich dazu Steifeletten mit Blockabsatz und eine edle Tasche. Momentan mag ich sehr gerne fake Velourleder, das Material ist so super soft und anschmiegsam. Probiert´s mal aus!



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