I am a happy person

Oh yes. I am.
Aber ganz ehrlich? Ich müsste noch happier sein. Manchmal erwische ich mich dabei, dass ich gar nicht richtig weiß, wie weit ich in meinem Leben gekommen bin. Ich halte mich jetzt nicht für einen totalen Versager, aber ich nehme das, was ich erreicht habe, so (irgendwie) für selbstverständlich. Und das ist es nicht!
Wahrscheinlich fühlt es sich genau so an, reich zu sein. Oder zu werden.
Fühlt sich 1 Million nicht genau so an wie 5 Millionen? Erst freust du dich so sehr, dass du dir diese 1 Million erarbeitet hast und irgendwann hast du 5 Mille, aber du freust dich nicht 5 Mal so viel. Der Kuchen schmeckt irgendwann doch gleich.

Ich finde, das fühlt sich falsch an. Ich möchte langsam daran arbeiten, meinen Fokus zu verlegen. Anstatt darauf zu schauen, was ich alles noch sein könnte, wie ich meine persönliche Geschichte noch besser schreiben könnte, in welche Länder ich noch reisen könnte, welches Auto, welche Möbel usw. ich noch haben möchte (was zwar auch alles gut und schön ist, aber das ist ein anderes Thema), beobachte ich zum ersten Mal ganz strikt und bewusst, was ich schon habe.

Dankbar für Liebe


Während ich das schreibe schaue ich nach rechts und sehe meinen Ehemann. Einen Ehemann, den ich liebe und der mich liebt. Und der es mir täglich sagt, auch nach fast 17 gemeinsamen Jahren. Er sagt sogar manchmal Sachen, wie man sie von Pinterest Quotes kennt, haha, der Spruch "He calls me beautiful like it´s my name" trifft hier in real life zu. Auch wenn ich wirklich scheiße zu ihm bin und auch noch so aussehe, er liebt mich so wie ich bin. Wie Marc Darcy Bridget.
Und ich? Ich bemerke es gar nicht mehr richtig. Gut, das zeigt mir, dass ich nicht von seiner Liebe abhängig bin, aber es ist doch so eine schöne Sache, die gerade ich (so viele meiner Männer vor ihm waren so richtig harte Fälle mit mehr Issues als die Vogue/ ich liebe diesen Spruch) jeden Tag schätzen sollte. Klar, er hat auch Fehler und es gibt bestimmt so einige Frauen, die ihn für ein Arschloch halten (ich kenne sogar welche persönlich).
Liegt es am Alltag? Oder vielleicht müsste ich einfach nur mal eine Woche mit meinem Ex leben, um mein Hirn gerade gerückt zu bekommen und unendlich dankbar zu sein. Ich glaube nämlich langsam, dass ich unter Zwangsneurosen beim Denken leide.

Dankbar für Magie


Ich habe Kinder, auf die ich mich so gefreut habe, die mich an Magie und Wunder glauben ließen. Und danke ich ihnen, dass ich ihre Mutter sein darf? Eher weniger. Alltag, chaotische Kinderzimmer, Geschirr, das sie nie in die Spülmaschine stellen...darauf lenke ich zu oft meine Aufmerksamkeit. Ich bin manchmal so dämlich, wie all meine Ex-Freunde zusammen, das seht ihr doch auch so?

Ich erinnere mich an die 17 qm Studentenbuden, in denen ich gewohnt habe, aber ich danke selten für das 270 qm Heim, in welchem ich jetzt lebe? Stattdessen konzentriere ich mich auf die 43 Fenster, die geputzt werden müssten. Oder die Stromrechnung. Oh ja, die!

Ich sehe mein Auto, ein Auto, welches ich mir immer gewünscht habe. Früher fuhr ich in einer Streichholzschachtel und war dankbar dafür, dass diese kleine Schachtel fuhr (ich fuhr einen grünen Seat Marbella/ ich musste zwar den Choke ziehen, damit das Auto ansprang, aber es klappte meistens). Jetzt haben wir zwei Autos und warum bitteschön fühle ich mich nicht gesegnet? Ist das mittlerweile "nice to have", wie die zweite Million? Ein Vogel hat gestern auf mein Auto gekackt, aber wenigstens habe ich ein Auto, auf das ein Vogel kacken kann.

Ich habe Freunde, einen Job, der mir meistens Spaß macht, mehrere Paar Schuhe, Handtaschen und Klamotten, ich war sogar mehrmals in den USA. Ist toll dort!
Wie die 3 Million...

Sich in Dankbarkeit üben


Es gab Zeiten, da hatte ich sehr wenig Geld, dafür aber mehrere (schlecht bezahlte) Jobs. Ich hatte ein kleines und sehr kaltes Appartement ohne Heizung im Bad (zum Glück war die Dusche in der Küche/Achtung Ironie), ich hatte die Streichholzschachtel, meine Urlaube verbrachte ich höchstens im Freibad, meine Männer waren - wie erwähnt - alles Katastrophen und meine beste Freundin lästerte gern über alle, auch über mich.

Damals sah ich jeden, noch so kleinen Erfolg ganz deutlich. Oh ich freute mich so! Einfach über alles. Sonnige Tage, die ich im Freibad verbringen durfte. Ich leistete mir schon mal eine Duftkerze bei Ikea und zündete sie nur zu besonderen Anlässen an. Heute meide ich die Kerzenabteilung dort, man will ja nicht unnötig Geld ausgeben.

Verglichen mit früher, müsste ich heute täglich Gott, dem Universum, dem Licht, der Sonne, dem Mond... na, äääh, der Macht eben, täglich eine Ikea Byredo Kerze anzünden und für alles, was ich habe, danken.
Ich habe eine Waschmaschine und einen Trockner und muss keine 3 Etagen mit der Wäsche in den Keller absteigen, nur um festzustellen, dass die Waschmaschine schon besetzt ist. Ich muss auch nicht mehr um 3 Uhr Nachts aufstehen, um in der Streichholzschachtel zur Arbeit zu fahren (ich arbeitete mal am Flughafen/ ein Job, für den ich, auch trotz der unregelmäßigen Schichtarbeit, sehr dankbar war/ und auf den alle Männer flogen/ leider alles Nieten haha...  wiederhole ich das eigentlich?).

Ich bin ja happy. Ich lache viel und ich habe meistens gute Vibes (es sei denn... bwahahaha mir fällt schon was ein/ ich glaube, selbst wenn ich im Paradies leben würde, würde ich irgendwann ein "Ja, aber..." finden). Aber im Verhältnis zu früher, müsste ich eher AUSFLIPPEN vor Dankbarkeit und Freude. Täglich! Das tue ich natürlich nicht, na na, wer macht das schon. Und man gewöhnt sich ja auch so schnell an die 5 Million. Oder die 3 Handtasche von Chanel.

Und das gefällt mir nicht. Der Fokus stimmt nicht, so gut können meine Vibes gar nicht sein, den Fokus auf das Wesentliche gerichtet, könnten sie aber meeeeega werden. Das Leben, die Liebe, die Natur, alles was ich erreicht habe oder auch was ich geschenkt bekommen habe (wie z.B. die Kinder, die hat mir Magic geschenkt), zählt irgendwie nicht so, wie es sollte. Also an die Arbeit. You go girl.

Ja wirklich, ich glaube fest daran, dass ganz wunderbare Dinge passieren, wenn man sich auf Freude und Dankbarkeit fokussiert.
Das ist Magie.
Und Magie passt sehr gut zur Adventszeit.
Macht ihr mit?
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Gruppenfoto Teilnehmerinnen WENZfriends Day 2017
Foto-Credit: Uli Scheibe

#Werbung 
Mode, Beauty und Freundschaft: Ende Oktober lud das Versandhaus WENZ bereits zum zweiten Mal zum WENZfrieds Day nach Pforzheim ein. 

Der WENZfriends Day ist so eine schöne Aktion! 7 Frauen hatten im Vorfeld einen Verwöhn-Tag mit der besten Freundin gewonnen: Haar- und Make Up-Styling, Typberatung und ein Vorher-Nachher Shooting mit Profis. Gleichzeitig erhielten sie eine exklusive Vorschau auf die Frühjahr/ Sommer Kollektion von WENZ.

Ich als WENZfriend, besuchte das Event bereits zum zweiten Mal. Letztes Jahr war ich noch skeptisch und überlegte, ob es überhaupt gutgehen kann, so viele Frauen den ganzen Tag aufeinander loszulassen. Mehr als 20 Frauen in einem Raum? Würden wir uns verstehen? Was ist, wenn die Chemie nicht stimmt? 

Und das Wichtigste überhaupt: Würden meine Jungs zu Hause eine wilde Party feiern ohne mich überleben?

Nachdem der WENZfriends Day 2016 ein voller Erfolg war, hatte ich dieses Jahr vor dem Event nur ein Gefühl: riesige Vorfreude! Ich würde inspirierende Frauen treffen und auch bekannte Gesichter wiedersehen. Das herzliche Team von WENZ, die Fotografen, die Agentur, welche für die Organisation zuständig war.... oh ich freute mich so! Und war super stolz, dass WENZ mich auch dieses Jahr, wieder dabei haben wollte.


Frauen lachen und unterhalten sich miteinander
Hair and Make Up, Kajal und Lippenumrandungsstifte
Turnschuhe und Schuhe von WENZ
Frauen am Büffet
Frauen lachen und unterhalten sich miteinander
WENZ Inspirationen für Trends
Süßigkeiten im Glas
Frauen lachen und unterhalten sich miteinander bei einem Glas Procecoo
Katalog Versandhaus WENZ


Ich reiste etwas früher an, um in den Genuss eines Stylings durch echte Profis zu kommen. Ich begab mich in die Hände von Hair & Make-Up Artist Christine, wir verstanden uns auf Anhieb und quatschten über Make Up. Sie sparte nicht mit Tipps und erlöste mich vom... "Lidstrich"! Ich dachte immer, ein Lidstrich würde bei mir doof aussehen, weil ich einfach keinen Lidstrich schminken kann. Christine sagte irgendwann völlig nebenbei, dass ich kein Lidstrich-Typ wäre. JAAAA! Ich wusste es!
Warum habe ich diese Frau nicht schon vor Jahren kennengelernt?!
Dieses Wissen hätte mir einige Bad-Make-Up-Days erspart ;)!

Genau um 12.30 wurden die eingeladenen Freundinnenpaare von WENZ-Markenleiter Jörg Finkenzeller und Marketingchef Jörg Engelbrecht begrüßt und mit dem Tagesablauf bekannt gemacht. Sie erhielten einen Einblick hinter die Kulissen: Was inspiriert die WENZ-Designer? Was passiert bei einem Modeshooting? Wie entsteht der Katalog?
Eins weiß ich jetzt: so einige der WENZ Mitarbeiter haben einen Traumjob!

Nach einem Vorher-Foto wurden die Freundinnen an die Styling-Teams übergeben und der Spaß konnte losgehen.
Es wurde gepudert, es wurden Wimpern geklebt und sogar Haare geschnitten.
Outfits anprobiert, Accessoires ausgesucht, passende Schuhe inklusive. Und wer fertig gestylt war, durfte bei Fotograf Uli Scheibe - auf dem Catwalk - vor die Linse. 
Ganz nebenbei: Uli ist groß, hat breite Schultern und das Wichtigste: Humor und ganz viel Charme. In seiner Nähe grinsen alle Frauen leicht dümmlich, gehen sich durch die (frisch gemachten) Haare und hören nicht wirklich darauf, was er sagt. So hihihihihi... eigentlich ein Wunder, dass die Bilder was geworden sind.
Ich habe es gefilmt, wie Uli mit ausgestrecktem Zeigefinger den Mädels erklärt, was zu tun ist... und sie ihn nur angrinsen... muahahahaha (den Film gibt es HIER, Uli ab ca. 1:10 ;)).

Fotograf Uli Scheibe
Frauen lachen und unterhalten sich miteinander beim WENZfriends Day
Stylist schminkt Frau
Vorher-Nachher Gabi und Gabrielle
Vorher-Nachher Antje und Ricarda
Foto Credit: Manuela Heymann-Baxendale


Einige der Umstylings könnt ihr euch beim WENZ Magazin WeStyle ansehen (Teil 1 und Teil 2).

Der Tag war wieder ein voller Erfolg! Ich lernte wunderschöne - innen wie außen - Frauen kennen, wir lachten, redeten über Mode, Beauty, Job, Familie und Freundschaft. Die Frauen rockten ihre Outfits und neuen Stylings und fühlten sich sichtlich wohl.
Frauen mit guten Vibes ziehen sich anscheinend magisch an, sie finden sich einfach. Und so treffen sich einige von ihnen jedes Jahr beim WENZfriends Day ;).
Und dann inspirieren sie sich augenblicklich und versprühen so viel gute Laune, dass ganz Pforzheim abhebt! Sie vergessen alle Sorgen oder Ängste, für Zickereien und Lästereien sind sie zu selbstsicher, sie wollen nur eins, eine gute Zeit haben!
Denn: why be moody, when you can shake your booty?
Und sie haben ja so Recht!

Danke an das gesamte WENZfriends Team und alle, die dabei waren, für diesen unvergesslichen Tag!

Ach ja: meine Männer haben auch dieses Jahr ohne mich überlebt...
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Wie ich mich vor Weihnachten und Neujahr von altem Balast trenne.


Kurz vor Weihnachten bekomme ich den absoluten Aufräumflash und läute so offiziell die Vorweihnachtszeit für mich ein.

Der Flash fing heute an. 
Ich stand in unserem "Keller" (ein Raum, den wir als Keller nutzen, denn wir haben keinen Keller) in dem ein großer Schrank steht, wo wir unter anderem unsere Jacken, Mäntel, Snowboardklamotten und dicke Boots aufbewahren.
Ich machte den riesigen Schrank auf und musste richtig laut seufzen. Ich war überfordert mit all dem Zeug da drin. Kinderjacken, aus denen die Kids rausgewachsen sind, alte Schuhe. Tischdecken, die wir nur an Weihnachten rausholen. All so ein Zeug. 

Ich liebe Minimalismus, aber wenn man eine Familie mit Kindern ist, schleicht sich ganz schnell Chaos ein. 
Wenn man nicht aufpasst. 
Und ich habe im "Keller" nicht aufgepasst. Alles weitere in meinem Leben wird immer minimalistischer und ich bin super stolz auf mich, dass es so gut läuft und dann bämms. 
Haha. 
Ich wette, ihr alle habt so einen Schrank/ Schublade/ Keller. Oder? 

Meine eigenen Sachen habe ich völlig im Griff. Ich trage nur 1 kleine Handtasche, es sei denn ich brauche mehr Platz, dann kommt eine größere zum Einsatz. Also insgesamt zwei von 20 Handtaschen. Alle anderen wurden aussortiert und werden größtenteils gerade verkauft. Meine Kleidung hängt auf genau einer Kleiderstange und diese Menge reicht mir völlig, es macht mich sogar glücklich, dass es so übersichtlich ist!

 Simplicity überall.


Auch meine Beautysachen habe ich aussortiert und benutze für mein Make-up jeden Tag die gleichen Sachen: Kajal, Augenbrauenstift, Rouge, Highlighter, Make-up, Concealer und Lippenstift. Meine Parfumsammlung beschränkt sich auf 3 Düfte. 

Das gleiche gilt für alle Shampoos, Lotions und Cremes.

Selbst in der Küche habe ich aufgehört, wahnsinnige Gerichte mit zu vielen Zutaten zu kochen. Es stresst mich, wenn ich zu lange Gemüse schälen und schneiden muss. Also gibt es z.B. 3-Minuten-Brokkoli. Dazu schnippele ich ein hartgekochtes Ei klein und brate alles kurz in der Pfanne an. Oder ich mache Kartoffeln und Blattspinat in Kokosmilch. Auf aufwendige Curry´s aus über 10 Zutaten habe ich keine Lust.
Meine Teesammlung ist aufgeräumt und auch der Arztneimittelschrank. Ich habe alte Bücher verschenkt, Lebensmittel auf Haltbarkeit überprüft und unsere Vorräte sortiert.
Ich beschränke mich auf zwei Sportarten (Joggen und Barre Workout) und meditiere beim Yoga. 

Soooo toll. Ich bin sooooo toll.



Und dann mache ich den "Es ist richtig Winter" Schrank auf und finde... Chaos. Wo kommt das Zeug her? Gehört das überhaupt uns?! Ich lege los, überprüfe die Kleidung, die Schuhe, die Skiunterwäsche, ich sortiere und ordne. Und während ich das tue, fällt mir der Dachboden ein. Weihnachtsdeko. Kerzen. Alles in Kisten gepackt. So viel Zeug! Zu viel!

Jaja, es kann sein, dass diese Geschichte ein Synonym für mein Inneres ist. Haha, habt ihr es geahnt?
Ich kümmere mich gut um mein Seelenleben, ich sortiere mich, ich denke nach und räume auf. Ich trenne mich von Vergangenem und lasse es los. Und dann, wenn ich denke, dass alles gut ist... finde ich ganz alten, vergessenen Kram, der auch gehen will.
Meist kurz vor Neujahr ;).

Also werde ich den Schrank im "Keller" aufräumen und einige Räume in meinem Inneren direkt mit sortieren.
Das alte Zeug, was soll ich damit! 
Ich trenne mich von materiellem Balast und übe mich in neuen Denkweisen, schließlich ist bald Neujahr. Einiges darf mitkommen, aber so vieles wird in 2017 bleiben. Bleiben müssen ;)!
Macht ihr mit?
Let´s keep life simple.



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Krombacher Alkoholfrei Motivation Fitness


#Werbung Fast zwei Monate ist es her, dass Krombacher Alkoholfrei mich nach meinen sportlichen Zielen gefragt hat und mich seitdem bei meinem Ballett Barre Workout unterstützt.

Bereits in 3 Posts habe ich berichtet, wie begeistert ich vom Barre Workout bin, wie viel Spaß mir das Training macht und wie sehr ich mich auf das Krombacher Alkoholfrei danach freue.

Jeden Mittwoch fahre ich in das Barre Studio Youpila in Düsseldorf, denn ich weiß, good things come to those who shake: mein linkes Bein zittert immer noch, an 60 Minuten auf der Spitze im Plié, mag es sich noch nicht gewöhnen. Aber ich mag das Zittern, so kommt keine Langeweile auf (außerdem haben kluge Leute gesagt, dass Zittern "Chi" ist: ein Zeichen, dass die Lebensenergie fließt).

Gut, Langeweile kommt also nicht auf, aber etwas anderes ist passiert.
Der innere Schweinehund ist aufgetaucht.
Langsam ist meine erste Euphorie verebbt und ich erfinde Ausreden, um das Workout ausfallen zu lassen: es wird früh dunkel, es regnet viel und ich soll 40 km nach Düsseldorf fahren um mein linkes Bein zum Zittern zu bringen? Viel lieber würde ich mich aufs Sofa legen, Schokoladenkuchen essen und Tee trinken. Low Carb Schokoladenkuchen, der schadet nicht! Wirklich! Ganz bestimmt strafft der meine Muskeln!

Letzten Mittwoch war es soweit, ich hatte den ganzen Tag schon keine Lust, auf das Barre Workout am Abend. Ich hatte einen stressigen Tag hinter mir und wollte mir nur noch die Decke über den Kopf ziehen. Netflix und ein Glas Rotwein statt Workout. Meine Motivation war gleich Null.

Aber: auch wenn ich überhaupt keine Lust auf Sport hatte, zog ich mich an und fuhr nach Düsseldorf zum Workout.
In solchen Momenten erkenne ich ganz genau, was mich antreibt: Ich liebe meinen Sport.

Bevor jetzt alle, die das Wochenende auf dem Sofa mit Schokoladenkuchen verbracht haben, mir einen Kommentar schreiben: lest weiter, ich werde euch überhaupt kein schlechtes Gewissen machen.


Ich will euch nur auf etwas hinweisen. Nämlich, dass ich schon immer so drauf war, ich habe mich gern viel bewegt. Auf meine Art. Man könnte sagen, es ist meine Leidenschaft, ich weiß, welcher Sport mich high macht.
Und ja, ich mache Barre aus Leidenschaft.
Ich habe mir das Barre Workout ganz genau ausgesucht. Ich wollte Suchtgefahr.
Hätte ich Zumba, Schwimmen oder Tennis gewählt, hätte letzten Mittwoch mein innerer Schweinehund und Netflix über Barre gesiegt.

Krombacher Alkoholfrei Motivation Fitness
Krombacher Alkoholfrei Motivation Fitness
Krombacher Alkoholfrei Motivation Fitness
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Während meiner Schulzeit habe ich Sport gehasst, denn wir spielten ständig Völkerball. Oh Gott, Völkerball. Ja, ich habe ein Kindheitstrauma, weil ich meist als letzte in die Völkerball-Mannschaft gewählt worden bin.
In der Oberstufe durften wir in Sport einen Kurs belegen, der Gymnastik/ Tanz hieß und ratet mal. Betonierte 1+. Einfach so, aus Leidenschaft.

Ich tanzte Modern Jazz, mit 14 hatte ich meine erste Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio und rockte alle Step und Aerobic Kurse. Ich liebe es, mich bei lauter Musik körperlich auszupowern. Das habe ich schon mit 6 Jahren getan und werde es mit 60 tun. Ich weiß, dass diese Art der Bewegung mich erfüllt. Und es ist ok, mal keine Lust zu haben. Wenn man einen Sport aus Leidenschaft macht, bleibt man trotzdem dran.

Du weißt selber am besten, welchen Sport du gerne machst.



Beispiel:
ein Jahr nach Lian´s Geburt, klebten immer noch circa 6 Kilo Fett an meinem Bauch und Hintern. Ich kümmerte mich nicht gut um mich in dieser Zeit. Ich zog lieber Lian hübsche, hellblaue Sachen an und kochte Breichen. Und hoffte, dass ich es schaffe zu duschen, bevor mein Mann von der Arbeit nach Hause kommt.
Aber gleichzeitig fühlte ich mich unwohl und wollte die Kilos wieder loswerden. Eine Freundin erzählte mir von Heidi Klum und ihrem Trainer David Kirsch, der Heidi einen durchtrainierten Body nach ihrer letzten Schwangerschaft beschert hat.

Ich kaufte Heidi´s Buch, die DVD und war voll motiviert. Eine Figur wie Heidi Klum? Das kann will ich auch!



Die Klum/ Kirsch Ernährungsumstellung (meiner Meinung nach eine einfache Nulldiät durch teure Shakes, die man bei David Kirsch kaufen konnte) wollte ich unbedingt durchziehen.
Dazu das Trainingsprogramm.
VOLL MOTIVIERT!

Ich habe genau zwei Tage durchgehalten und fühlte mich an Tag drei wie der größte Loser aller Zeiten.
Die Klum, diese blöde Kuh, wie schafft die das?
All die ekligen Shakes und Salate! Und das Trainingsprogramm! Wer zieht das drei Wochen lang alleine zu Hause durch?
Langweilig! Und dann Sport auf fast leeren Magen... I give up. Das kann ich nicht.

Aber dann nahm ich trotzdem ab. Auf meine Art und Weise, durch das, was mir Spaß macht. Bewegung an der frischen Luft und mit einer Mitgliedschaft im Fitness-Studio, in welchem wirklich gute Kurse angeboten wurden. Ein Kurs vereinbarte Elemente aus klassischem Ballett mit Yoga. Da war ich richtig angefixt. Dieses Yoga, das wollte ich eh unbedingt mal ausprobieren... meine seitdem bestehende Liebe zu Yoga kennt ihr.

Auch wenn Schwimmen morgens vor der Arbeit ein gutes Workout ist, durchgehalten habe ich es nicht sehr lange. Genauso wie Radfahren. Ich hatte sogar einen Heimtrainer. Später einen Crosstrainer. Dieser diente mir irgendwann als Aufbewahrung für meine Ketten, die konnte man prima an die Griffe hängen, ebenso die Bügelwäsche.

Alles nicht mein Ding. Wenn jetzt plötzlich Kate Moss Fußball als das ultimative Workout für die Frau Ü40 beschwören würde: heute weiß ich, das ist nichts für mich. Ich würde mich an Tag 3 wie ein Loser fühlen.

Das braucht niemand. Eigentlich weiß jeder, was ihm Spaß macht, welche Art der Bewegung. Wenn nicht, erinnere dich daran, was du als Kind gern gemacht hast. Niemand anderer kann dir sagen, wie du dich gern bewegst. Alles andere schreit "Loooooooser!".

Krombacher Alkoholfrei Motivation Fitness
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Langer Rede kurzer Sinn:

Your body won ´t go where your mind doesn ´t push it


Wenn ihr euch mehr bewegen wollt, aus welchen Gründen auch immer, dann geht in euch.
Welche Art der Bewegung genießt ihr so richtig?
Was bringt euch zum Strahlen?
Wobei denkt ihr: wooooooow wie schön ist das!?

Haltet es fest, das ist euer Sport!

Vielleicht spielt ihr gern Fußball, Volleyball oder Tennis?
Vielleicht macht ihr gern Liegestütze während ihr eure Lieblingsserie guckt?
Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass Ballett Barre euer Workout sein könnte, dann probiert es unbedingt aus!

...und vergesst das Krombacher Alkoholfrei danach nicht: ohne Krombacher Alkoholfrei hätte ich das Barre Workout nicht für mich entdeckt und es gäbe keine Nowshine x Barre Workout Postreihe... durch die ihr vielleicht neue sportliche Ziele setzen werdet!
Und das solltet ihr auf jeden Fall!

Ich verabschiede mich für heute mit einem Spruch, den Conni, die Gründerin von Youpila (das Barre Workout Studio welches ich besuche) und meine Trainerin und sehr inspirierende Frau, heute auf Instagram gepostet hat:

Good things never came from comfort zones!

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Wenn man - so wie wir in den Herbstferien - länger in Noordwijk ist, bietet sich ein Ausflug nach Amsterdam förmlich an. Mein Mann hatte dort beruflich zu tun, also haben Lian und ich ihn hingefahren und haben dann einen wunderschönen Tag in Amsterdam verbracht.

Es war nicht mein erster Amsterdam Besuch, aber ich muss sagen, dass ich bisher wirklich Pech mit Café´s und Restaurant´s dort hatte. Ich habe nie das richtige gefunden, ich habe in Amsterdam bisher jedes Mal schlecht gegessen. Es gibt dort einfach so viele Lokale, dass es schwer ist, das Richtige für seinen Geschmack zu finden.

Nicht dieses Mal! Zum Glück, denn ich war schließlich mit Lian unterwegs und ihr wisst ja, wie Kinder sind: wenn ihnen was nicht schmeckt, essen sie es einfach nicht (und bekommen schlechte Laune/ und schon wird der Amsterdamtrip nervig)! Haha, das haben wir Erwachsenen leider verlernt: wir essen meist auch, wenn etwas nicht lecker ist (außer mir, ich esse nur ausgewählte, super leckere Speisen, alles andere bleibt liegen/ haha NOT).




Wir spazierten durch das malerische Viertel der Neun Straßen (ein historisches Stadtviertel mit kleinen Geschäften, Bars und Restaurants, wirklich wunderschön und ruhig, trotz zentraler Lage) und Lian blieb vor einem Lokal stehen, um die Kürbisse, die sie am Eingang ausgelegt hatten, zu bewundern.

Das PLUK Amsterdam 


Ein leckerer Duft von Kaffee und Kuchen strömte aus dem Laden und zog uns magisch hinein. Wir sahen eine große Auslage mit diversen Kuchensorten: gluten- und zuckerfreie Dattelriegel, Choco/ Avocado Kuchen (raw, vegan und glutenfrei)... alles so nett und appetitlich angerichtet, dass auch Lian begeistert war. Auf einer Empore, über dem eigentlichen Ladenlokal, kann man sitzen und bei feinsten und natürlichen Köstlichkeiten das Treiben im Deli und draußen auf der Straße beobachten.

Wir bestellten eine Glitter Galaxy Bowl (ja, sie glitzert, voll was für kleine Jungs hehe), ein Stück Bananenbrot, ein Stück Lavender Lemon Dream Cake, einen Latte mit zuckerfreier Mandelmilch und eine homemade Limonade. Und liebten alles! Lian auch!



Das Deli füllte sich sehr schnell, damit die Gäste von Wartenden nicht gestört wurden, erstellte das Personal eine Warteliste, was für ein Glück, dass wir einen Tisch ergattern konnten!

Im PLUK bekommt man Smoothies, Açai Bowls, Sandwiches, Salate und gesunde Naschereien. Ein schönes Deli für ein gesundes Frühstück oder Mittagessen.
Das auch Kindern schmeckt!
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